Kaiserschnitt während Corona: Erfahrungsbericht

Kaiserschnitt während Corona

Ich darf heute die Geschichte von Ulrike mit euch teilen. Ihr Kind kam während der Corona-Pandemie durch einen ungeplanten Kaiserschnitt zur Welt.

Wöchnerinnenstation: Maske auf dem Flur

Unser Baby kam am 19.9.2020 imVivantes Urban Klinikum Berlin Kreuzberg zur Welt. Ich war dort zunächst auf der Wöchnerinnenstation, weil die Wehen noch nicht sehr kräftig waren. Ich hatte einen Blasensprung, deshalb waren wir trotzdem bereits ins Krankenhaus gefahren. Mein Partner begleitete mich.

Bei der Aufnahme wurde bei mir ein Corona-Abstrich mittels Schnelltest gemacht. Danach bekamen wir ein Zimmer auf der Wöchnerinnenstation. Um 21 Uhr musste er dann wieder nach Hause fahren, weil die Besuchszeit auf der Wöchnerinnenstation endete und die Anwesenheit der Partner nachts nur im Kreißsaal erlaubt war. So waren die nächsten Stunden etwas einsam.

Aber mir wurde von allen versichert, dass ich jederzeit runter in den Kreisaaal mit Partner kommen könne, wenn die Wehen stärker würden. Als die Wehen tatsächlich knackiger wurden, haben wir dann auch genau das gemacht.

Kreißsaal: Papa zum Klo mit Maske

Mein Partner kam in den Kreissaal dazu als ich beschloss, dass ich mit den Schmerzen allein nicht mehr klar kam und von Station in den Kreissaal runterging. Innerhalb der Räumlichkeiten durfte der Papa sich überall frei bewegen. Auf dem Flur und der Toilette hat er sich die Maske aufgesetzt.

Die Geburtsphase war sehr lang und streckenweise extrem schmerzhaft. Dennoch haben wir uns jederzeit liebevoll beraten und unterstützt gefühlt.

Leider hatte mein Sohn sich verkeilt. Nach 14 Stunden Dauerschmerzen entschieden wir uns für einen Kaiserschnitt. Ich wollte vorher keinen Kaiserschnitt, letztendlich war er aber unter den gegebenen Umständen eine gute Entscheidung.

Der Umgang mit mir war liebevoll und stets voller Respekt. Dafür bin ich sehr dankbar.

Fazit: Kaiserschnitt während Corona

Es gab für uns gefühlt keine Besonderheiten durch Corona. Einzig, dass auf der Wöchnerinnenstation die Besuchszeit um 21:00 endete und ich dort bis zum Wechsel in den Kreißsaal allein war, empand ich als Einschränkung.

Auch im Wochenbett dar der Papa innerhalb der Besuchszeiten (9-21Uhr) uneingeschränkt lange auf der Wöchnerinnenstation sein. Auf dem Flur gilt Maskenpflicht, im Zimmer nicht. Es darf pro Tag nur ein und dieselbe Person kommen, Spaziergänge zusammen draußen sind aber kein Problem.

Und deine Geschichte?

Diese Geschichte habe ich nicht geschrieben, durfte sie aber veröffentlichen. Hast du deine Geburtsgeschichten aufgeschrieben? Willst du dazu meine Unterstützung in Anspruch nehmen? Hier gibt es mehr Informationen!

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