Der Triathlon

Von der Kreisklasse in die Bundesliga — warum uns der Sport hilft, uns auf die Geburt vorzubereiten (Teil 3 der Serie „Sport als Geburtsvorbereitung“)

Dies ist Teil 3 der Serie Sport als Geburtsvorbereitung.

Bisher ging es eher darum, welche Aspekte du berücksichtigen solltest, wenn du während der Schwangerschaft Sport machen möchtest. Nun ist dies aber kein Blog über die Schwangerschaft, sondern ein Blog über Geburt. Insofern sollte es nicht wundern, dass ich nun zur eigentlich essentiellen Frage komme: Wie kann uns Sport helfen, uns auf die Geburt vorzubereiten? Aus mehreren Gründen ist Sport als Geburtsvorbereitung sinnvoll:

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Warum nur!? — Gründe für eine Fehlgeburt

Dieser Beitrag gehört zur Serie Schwerpunkt: Fehlgeburt.

Auch, wenn es nicht stimmt, weil es in der konkreten Situation durchaus richtig sein kann — wir alle wünschen uns, dass unsere Kinder gesund und in Liebe auf die Welt kommen.

Manchmal klappt das nicht. Häufig, sehr häufig sogar, kommt es zu „natürlichen Schwangerschaftsabbrüchen“, also Fehlgeburten.

In diesem Beitrag geht es um die biologischen Gründe für Schwangerschaftsabbrüche. Ich schreibe diesen Beitrag einen Tag, nachdem ich selber einen solchen Abbruch durchlebt habe. Es tut mir gut, diesen Beitrag sachlich zu schreiben. Wenn du dich in einer Trauerphase befindest, in der du mehr Empathie spüren möchtest, lies lieber andere Beiträge zum Thema, wie zu Beispiel diesen hier: Gedicht: Dein ungeborenes Licht und du.

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Geburt einleiten? — Ab ins Bett!

In manchen Fällen soll eine Geburt eingeleitet werden:

  • Vielleicht erwartest du Zwillinge oder Mehrlinge
  • Vielleicht liegt der errechnete Geburtstermin bereits hinter dir
  • Vielleicht bist du krank, oder für das Kind wäre es sinnvoller, die Geburt bereits jetzt hinter sich zu bringen

Im Krankenhaus wird die Geburt im Normalfall mit Oxytozin eingeleitet. Dieses Wehenmittel ist ein natürliches Hormon in unserem Körper. (Ein ausführlicher Artikel dazu folgt). Statt dir dieses Mittel über einen Tropf in einer wissenschaftlich berechneten (aber für dich im Einzelfall vielleicht ungünstigen) Dosis verabreichen zu lassen, kannst du den Oxytozinspiegel in deinem Körper auch selber in die Höhe schießen lassen.

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Übung macht die Meisterin: Vorwehen

Nie kämest du auf die Idee, ohne Training einen Marathon zu laufen. Klar, denn sowohl Ausdauer als auch Kraft und Technik wollen geübt sein. Du fängst langsam an, trainierst immer mehr und kontrollierst deinen Trainingsfortschritt. Und dann irgendwann kommt der große Tag: Du läufst deinen ersten Marathon. Vielleicht ist es einfacher, als du geglaubt hast, vielleicht ist es auch viel schwieriger. In jedem Fall ist klar: Ohne dein Training hättest du den Marathon nicht durchgestanden.

Genauso geht es auch deiner Gebärmutter. Deine Gebärmutter ist ein Muskel. Und deren Marathon ist die Geburt. Nie würde sie diese Anstrengung ohne ordentliches Training überstehen. Also trainiert sie.

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Berge klettern statt Couchpotato!? – Sport als Geburtsvorbereitung, Teil 1

(Dies ist Teil 1 der Serie „Sport als Geburtsvorbereitung“. Zur Übersichtsseite der Serie gelangst du hier.)

Jede Frau empfindet die Schwangerschaft anders, deshalb finde ich es schwierig, allgemein gültige und dennoch konkrete Hinweise zu geben, welchen Sport du in welchem Stadium der Schwangerschaft wie intensiv ausüben kannst.

Auch hier tritt wieder ein wichtiges Thema zutage: Vertraue deinem eigenen Gefühl! Manche Frauen fahren noch gerne lange Fahrrad. Andere dagegen fühlen sich schon relativ früh unwohl dabei. Und so ist es wohl bei jeder Sportart, die es gibt. Nur weil deine schwangere Freundin nach wie vor mit dem Fahrrad die 5 km zur Arbeit radelt, heißt das noch lange nicht, dass du das auch tun solltest, wenn es dir nicht gut geht, zum Beispiel, weil dein Kind im Bauch schon sehr tief sitzt.

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„Oh weh!“ Der Begriff der Wehe

Einer der wichtigsten physiologischen Vorgänge bei der Geburt ist das rhytmische Zusammenziehen der Gebärmutter. Diese „Musikelkontraktionen“ (ja, die Gebärmutter ist ein Muskel!) sind nötig für die Geburt: Zum Einen bewegt sich daduch das Kind im Bauch nach unten, Richtung Gebärmutterhals. Und zweitens verkürzt sich der Gebärmutterhals. Beide Vorgänge sind nötig, damit das Kind zur Welt kommen kann.

Dieses rhythmische Zusammenziehen kann mit dem lateinischen Lehnwort „Kontraktion“ bezeichnet werden. (lateinisch contractio, = Zusammenziehung). Meistens wird es jedoch anders genannt, nämlich „Wehe“.

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