Julia: Matthias‘ komplikationslose Blitzgeburt im Krankenhaus

Julia: Matthias' Blitzgeburt

Ich war am 10. Januar 2014 bereits einen Tag über dem errechneten Geburtstermin, ohne Vorwehen oder sonstigen Beschwerden. Plötzlich wachte ich nachts um zwei Uhr auf mit leichten Bauchschmerzen und begann, die Wehenabstände bis drei Uhr zu zählen. Ziemlich unregelmäßig waren sie, manchmal neun und manchmal drei Minuten.

Ich hatte aber so ein Gefühl als ob sich der Muttermund öffnete, also ging ich schnell unter die Brause. Die Schmerzen blieben… also weckte ich meinen Mann und rief die Oma an, damit sie auf den großen Bruder aufpasste. Als Oma da war, wurden die Schmerzen bereits schlimmer und wir fuhren so schnell wir konnten ins nächstgelegene Krankenhaus.

Als wir dort waren, war es bereits kurz nach vier Uhr, und auf der Station herrschte Hochbetrieb. Eine Hebamme und drei Geburten gleichzeitig. Wir bekamen ein Zimmer zugeteilt, ich ging noch gemütlich aufs Klo und machte es mir dann noch mit Kleidung im Bett bequem. Plötzlich hatte ich so eine starke Wehe, es war schon eine Presswehe.

Mein Mann drückte den Notknopf und die Hebamme kam ins Zimmer und konnte kaum glauben, dass es schon soweit war. Beide halfen mir mich unten zu entkleiden, und da ich nicht mehr gehen konnte, fuhren wir mit dem Bett in den Kreißsaal. Nach drei weiteren Presswehen und ohne Komplikationen war schon alles vorbei. Ich konnte es kaum glauben, es ging zu schnell für mich.

Das Baby, unser Matthias, hatte es sehr eilig das Licht der Welt zu erblicken, um genau 4:22. Unsere Geburt machte schnell die Runde im Krankenhaus als Blitzgeburt. Es war tatsächlich eine tolle Geburt, allerdings brauchte Matthias etwas Zeit, um sich von dieser plötzlichen Geburt ohne Vorbereitung seelisch zu erholen, und so ging es auch mir.

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