Ein Liebesbrief an mein ungeborenes Baby

Anlass zu diesem Liebesbrief ist Barbaras Aktion Freitagsfüller.

1.  Mein lieber Bauchmensch,

2.  Bei uns knistert der Kamin. Ich genieße den Blick ins Feuer. Mir wird warm ums Herz bei dem Gedanken an dich. Ich brauche das Feuer nicht zum Aufwärmen.

3.  Am 11.11. ist dein errechneter Geburtstermin. Ich weiß, dass du dann geboren wirst, wenn du so weit bist. Vielleicht am 11.11., vielleicht davor oder danach.

4. „Ist es schon da?“, fragen die Menschen. Ich rede mir den Mund fusselig. Einerseits ist es schön, dass sich die Menschen für dich interessieren. Anderseits brauche ich langsam mal einen guten Lippenstift gegen trockene Lippen.

5.  Es sieht so aus, als stünde ich im Mittelpunkt der Welt. Es melden sich nun auch Menschen wieder bei mir, die sich dazu monatelang nicht aufraffen konnten.

6.  Ich versuche, das auszublenden und mich auf dich zu konzentrieren. Ich freue mich auf dich. Auf die Geburt, auf deinen Geruch, auf die nächste Stufe unseres Kennenlernens. Ich bin mir sicher: wir packen das und es wird großartig!

7. Was das Wochenende angeht: heute Abend freue ich mich auf Zeit zu zweit. Morgen habe ich geplant, für das Wochenbett zu kochen und Sonntag möchte ich genießen – egal, was kommt!

Ein Gedanke zu „Ein Liebesbrief an mein ungeborenes Baby“

  1. Wow, das sind sehr berührende Zeilen! Ich drücke dir die Daumen, dass die Geburt reibungslos verläuft und freue mich mit dir auf den Moment, in dem du deinen Bauchmenschen zum ersten Mal in die Arme schließen kannst. <3

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