Storchengedichte und Gewinnerin: Erzähl mir nix vom Storch

Bis gestern Nacht lief die Verlosung für das Buch „Erzähl mir nix vom Storch“ von Uwe Spillmann. Meine ausführliche Rezension kannst du hier nachlesen. Nun gilt es noch, die glückliche Gewinnern bekanntzugeben.

Ich habe mich sehr über die eingereichten Storchengedichte gefreut — wer kann schon von sich behaupten, so kreative Leserinnen zu haben!?

Um zu ermitteln, welches Gedicht gewonnen hat, habe ich den Zufallsgenerator von Zufallsgenerator.net genutzt. Dabei sprang heraus, dass der erste der acht Kommentare (meine Antworten zählen ja nicht mit) gewonnen hat.

Gewinnerin: Anne

Der Zufallsgenerator hat ermittelt, dass der erste Kommentar gewonnen hat.

Ich gratuliere also herzliche Anne zum Gewinn des Buches. Ich werde Anne per Email kontaktieren und sie auf den Gewinn aufmerksam machen. Vielleicht mag sie dann sogar noch eine kurze Rezension über das Buch schreiben — mich würde es sehr freuen!

Die Storchengedichte

Ich bin übrigens sehr dankbar dafür, dass ich mich von vorn herein für eine Zufallsauslosung entschieden hatte. „Das beste Gedicht“ auszuwählen wäre mir nämlich sehr schwer gefallen! An dieser Stelle gebe ich deshalb allen eingereichten Gedichten Platz. Viel Spaß beim Lesen!

Anna: Horch, horch

Horch, horch,

es klappert der Storch.
Was für ein Glück,
der Storch ist zurück,
sitzt auf dem Dach,
Hörst du den Krach?

Kerstin: Der stolze Storch

Der Storch ist in aller Munde,
er ist wieder auf seiner Runde.
Er fliegt mit weiten Schwingen
und wird die Kindlein bringen.
Prächtig stolziert er umher,
und macht uns alle glücklich sehr.

Anne: Der Babystorch

Hallo, hallo! Es ist ein Fest,
der Storch sitzt in dem Storchennest.

Er hat’s sauber, blitzeblank ausgefegt
und prompt ein Ei hineingelegt.

Ja, so ist es wirklich klar,
der Storch ist gar nicht Mal mehr rar.
Aus dem Ei in wenigen Wochen,
kommt ein Baby Storch gekrochen.

Und denke dran du Menschen Kind,
Babys kommen weder von Storch, noch vom Rind.

Die kommen aus Mamas Schoß,
und mit ihrer Milch werden sie groß.

(Anmerkung von Anne: Randbedingung: Natürlich geht auch andere Milch…)

Michelle: Großvater und der Storch von Adolf Ey

Ich halte meine Mittagsruh
Und hör‘ dabei den Enkeln zu.
Die tollen ohne einen Schimmer
Von Schonung in dem Nebenzimmer;
Doch wie ich endlich ihnen will
Den Lärm verbieten, wird es still,
Und Maust sagt: „Der Storch bracht‘ gestern
Nebenan zwei kleine Schwestern.“
„Der Storch?“ lacht da im Kennerton
Meiner Tochter ältster Sohn.
„Der Klapperstorch kann Frösche schlingen;
Doch Kinder kann er keine bringen.“
„Wer tut es denn?“ ruft Mausi da.
„Das weiß doch besser die Mama.
Die muß es ja viel besser wissen;
Er hat sie doch ins Bein gebissen.“
„Ja, Maust, sieh, das sagt sie dir;
Doch Großpapa, der sagte mir…“
„Was sagt denn der?“ — „Ja, was er sagte?
Wie gestern nach dem Storch ich fragte,
Da nahm er mich zu meinem Beet.
Guck, sagt er, wie der Mais da steht,
Den wir im Frühling erst gesät,
War klein und ist nun groß wie du.
So geht’s auch bei den Kindern zu.
Der Storch bringt keine Kinder!“ — „Was?
Der Großpapa, der sagte das?
Ich glaube, Großpapa, der sohlt.
Der Storch ist’s, der die Kinder holt!“
Die Sache war damit erledigt,
Und nur mein Ruf war arg beschädigt.

Michelle hat mit dem Gedicht von Adolf Ey an der Verlosung teilgenommen. Da sie den Verfasser genannt hat, habe ich den Kommentar aufgenommen — es war schließlich nie die Rede davon, dass das Gedicht selbstgeschrieben sein muss.

Minielli: Doch kein Kissen

So nun kann es jeder wissen, 
unter Mamas bauch war kein Kissen. 
Sie hat sich auch nicht dick gefressen, sondern da habe ich nun 9 Monate drin gesessen.

Hallo Welt, hier bin ich!

Tanja: Glückliche Eltern

Der Storch machte wieder seine Runde,
und brachte die Babies mit schmunzelndem Munde.
Er flog vorbei in voller Pracht
und hat die Eltern glücklich gemacht.

Anke: Storch-Akrostichon

S attelstorch
T ier
O berschnabel
R iesenstorch
C iconia
H öckerstorch

Mirabella: Das Storchenfest

Wir feiern heut ein Storchenfest,
Mit Kinderschminken Apfelwein,
Und einem großen Igelnest,
Was könnte schöner sein?

Viele Kleine Stände,
Hier aus der Region,
Vogelschutzverbände,
Fledermaushaus aus Ton

Nen Storch gibt’s hier schon lang nicht mehr,
Der durfte wieder gehn,
Der kann jetzt fliegen übers Meer,
Ob wir ihn noch mal sehn?

(Anmerkung von Mirabella: Bei uns in der Stadt gibt es seit Jahren ein Storchenfest. Früher hatten die auch einen Storch, aber der konnte wieder ausgewildert werden.)

Danke an alle Teilnehmerinnen!

Und danke an Uwe Spillmann, der mir sein wunderbares Buch zur Besprechung und zur Verlosung bereitgestellt hat!

Schlagwörter:

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.