Geschwisterkinder bei Geburten

Sollten Geschwisterkinder bei der Geburt eines Babys dabei sein? Den meisten von uns kommt der Gedanke wohl sehr komisch vor.

In diesem Beitrag möchte ich verschiedene Facetten der Thematik beleuchten.

Einleitend: Ich gehe in diesem Beitrag von jungen Geschwisterkindern aus — so zwischen zwei und zehn Jahren. Bei älteren Kindern ist die Situation nochmals anders.

Dürfen Kinder bei Geburten dabei sein?

Während der Corona-Pandemie ist es selbst schon ein Problem, Väter mit in den Kreißsaal zu nehmen. Doch auch vor Corona hätten die meisten Menschen im Krankenhaus wohl mit dem Kopf geschüttelt, wenn du ein Geschwisterkind mit in den Kreißsaal genommen hättest. Und hattest du selber jemals den Gedanken?

Dennoch gibt es kein Gesetz, dass die Anwesenheit von Kindern im Kreißsaal pauschal verbieten würde. Je nach Klinik ist es unterschiedlich, welche Personen bei der Geburt dabei sein dürfen. Im Geraer Krankenhaus müssen Begleitpersonen beispielsweise mindestens 18 Jahre als sein (Stand Ende 2021).

Bei Krankenhäusern und auch Geburtshäusern gilt deshalb: Frag frühzeitig nach, wie die Regelungen sind!

  • Wie viele Personen sind im Kreißsaal zugelassen?
  • Gibt es eine Altersbeschränkung?
  • Muss für eine minderjährige Person eine Aufsichtsperson dabei sein?

Bei Hausgeburten ist die Lage anders. Da stellt sich dann eher die Frage: Bleiben die Kinder zu Hause oder lagerst du sie aus? Und, wenn sie zu Hause bleiben: Sollen sie die Geburt miterleben?

Sollen Kinder bei Geburten dabei sein?

Das ist wohl die Kernfrage. Ist es sinnvoll, dass Kinder bei Geburten dabei sind? Die Frage wird häufig mit Sicht auf das Kind gestellt („bekommt es da kein Trauma ab?“), aber auch die Situation der Gebärenden sollte berücksichtigt werden.

Will ich als Gebärende, dass mein Kind bei der Geburt eines Geschwisterkindes dabei ist?

Manche Frauen möchten, dass ihr Nachwuchs nicht bei der Geburt des Babys dabei ist. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Gründe:

  • Sie will sich nicht vom Kind ablenken lassen, weil sie fürchtet, dass dies dem Geburtsfortschritt hinderlich wäre
  • Sie will in diesem Moment keine Verantwortung dem Kind gegenüber tragen (z.B. bzgl. Essen, Schlafen, Kuscheln)
  • Sie will nicht, dass das Kind sieht, was passiert oder wie sich die Mutter verhält
  • Sie will, dass ein*e Partner*in sich ausschließlich um sie und nicht um das Kind kümmert

Andererseits gibt es auch Frauen, die diese Aspekte gut ausblenden können — zum Beispiel, weil die Kinder schon etwas älter und entsprechend unabhängiger sind oder weil die Partner*innen oder andere Bezugspersonen sich um die Kinder kümmern.

Und natürlich kann es auch angenehm für die Gebärende sein, wenn sie von lieben liebevollen Kindern umsorgt wird.

Dennoch ist wichtig: Wenn die Mutter sich nicht wohl fühlt bei dem Gedanken, dass ihre (oder andere) Kinder mit im Geburtsraum sind, sollte sie das offen kommunizieren — und zwar auch unter der Geburt! Selbst, wenn vorher eine Anwesenheit ausgemacht wurde, kann sich das Gefühl der Mutter ändern. In diesem Fall sollten die Kinder entsprechend den Raum verlassen können — und zwar je nach Alter mit einer angemessenen Betreuung.

Wie geht es meinem Kind bei der Geburt?

Manche Mütter fürchten, dass ihre älteren Kinder leiden könnten, wenn sie die Geburt des Geschwisterchens miterleben. „Das ist ja dann vollkommen traumatisiert!“ Die Anwesenheit bei einer Geburt ist nicht zwingend traumatisierend für ein Kind. Es kommt vielmehr darauf an, wie die Geburt abläuft und wie die Eltern vorher mit dem Geschwisterkind über Geburten gesprochen haben.

Ein Kind, das von klein auf lernt, dass Geburten gefährlich, schmerzhaft und schrecklich sind, wird versuchen, seine Erfahrungen mit dieser Erwartungshaltung abzugleichen. Und natürlich wird es leiden, sobald die Mutter auch nur ein wenig das Gesicht verzieht. Gerade kleine Kinder können noch nicht zwischen dem Unwohlsein anderer Menschen und sich selbst unterscheiden. Besonders unter dem Aspekt, dass Kinder häufig ihr Eltern nur dann laut erleben, wenn etwas nicht in Ordnung ist, kann das laute und intensive Tönen bei den Wellen bereits angsteinflößend sein — auch, wenn die Gebärende sich in diesem Moment durchaus wohlfühlen kann.

Wenn das Kind dagegen die Geburt als natürlichen Vorgang kennengelernt hat, der zwar anstrengend, aber nicht gefährlich oder angsteinflößend sein muss, kann es voller Vertrauen in seine Mutter die Geburt beobachten und daran teilhaben.

Es ist schwierig, vorherzusagen, ob ein Kind sich bei einer Geburt wohlfühlt oder nicht. Denn zu viele Faktoren spielen hier eine Rolle:

  • Was weiß das Kind über Geburten?
  • Wie alt ist das Kind?
  • Wie passt der Geburtsvorgang in den Tagesablauf des Kindes (Müdigkeit, Hunger, feste Rituale zu bestimmten Tageszeiten)?
  • Hat das Kind einen Rückzugsraum und eine Person, die sich kümmert?
  • Ist das Kind es gewohnt, auch anderen Menschen jenseits von Mama und Papa zu vertrauen?

Es ist deshalb wichtig, konkrete Alternativen bereit zu haben. Ein Plan B ist wichtig, so dass weder Mutter noch Kind sich gezwungen fühlen, in einer unangenehmen Situation weiter ausharren zu müssen.

Geburtsgeschichten mit Geschwisterkindern

Falls du zu denjenigen Personen gehörst, die Geburten mit Geschwisterkindern bisher ins Land der Fantasie (oder der vorindustriellen Zeit) verlegt hast, schau doch mal rein: Hier auf dem Blog habe ich einige Geschichten gesammelt, in denen das Geschwisterkind bei einer Hausgeburt anwesend war:

  • Saskias Sohn war zu Hause, als sie ihr zweites Kind im Badezimmer zur Welt brachte.
  • Linda hatte bereits einen Sohn und eine Tochter bei ihrer geplanten Hausgeburt. Ihr Sohn war zu dem Zeitpunkt 13 Jahre alt, verbrachte ein bisschen Zeit mit seiner Mutter während der Wellen, blieb aber nicht die ganze Nacht wach. Lindas Tochter war circa zwei Jahre alt. Als sie nachmittags aus der Kita kam, betreute Lindas Schwägerin sie zu Hause. Linda schreibt, dass sie froh war, dass ihre Tochter wieder da war: Sie hatte sie vermisst. Die ganze Geschichte kannst du hier lesen: Linda: Hausgeburt nach Kaiserschnitt.
  • Katharina wollte ihre dreijährige Tochter Emma dabei haben und hatte für Emma eine Babysitterin organisiert, die dann auch mit bei der Geburt anwesend war.
  • Als Anja ihren Tristan gebar, war ihre Tochter Violetta tatkräftige Unterstützung beim Aufbauen des Gebärpools. Und direkt nach der Geburt kam sie sich ihren Bruder gleich mal im Pool anschauen.
  • Anjas drei ältere Kinder waren auch im Haus, als sie den kleinen Edgar gebar. Jedes Kind entschied selber, wann es bei Mama sein wollte und wann nicht. Und eine gute Freundin kümmerte sich um alle.
  • Mirabellas Eleni wollte nun wirklich nicht schlafen gehen, als ihr Geschwisterchen Thalia zur Welt kam. Sie wurde deshalb von Papa versorgt und war, als sie die Geburt sah, ziemlich erstaunt, wo das Baby herauskam.
  • Tinas Sohn Bela war zwar wach, aber wegen einer Krankheit nicht interessiert an der Geburt seines Geschwisterchens.
  • Nadine entschied sich, ihre drei älteren Kinder zu wecken, die Jüngste (drei Jahre alt) aber schlafen zu lassen, weil sie die Befürchtung hatte, dass sie Nadine eher stören würde.
  • Alexandras zwei Kinder schauten immer mal wieder rein, während sie ihr Regenbogenkind zur Welt brachte: „The older kids would look into the room as they walked by, but no fuss from them. I had prepared them with birthing videos of people who were loud just like I knew I would be.“
  • Sabrina nutze das Stillen ihrer bis dato Jüngsten, um die Wehen in Gang zu bekommen.
  • Karis ältester Sohn war 9, als sein Geschwisterchen zur Welt kam, und er hatte unbedingt dabei sein wollen — was Kari möglich machte.
  • Ninas Tochter Mira fragte ihre Mutter zwischendurch, ob es ihr gut ginge, und ging dann wieder aus dem Badezimmer.
  • Und bei ihrer dritten Geburtserfahrung war Nina nachts mitten in den Wellen, als Mira mal schnell vorbeischaute und das Baby im Bauch küsste.
  • Elissas Tochter Nova war zunächst bei der Geburt dabei, wollte dann aber unbedingt zu ihrer Mutter in den Geburtspool. Elissa merkte, dass ihr die Konzentration auf die Geburt fehlte. Novas Oma holte sie deshalb ab.
  • Mirjam brachte oben das Baby zur Welt, während unten die Geburtstagsfeier für den großen Sohn stattfand.
  • Unser großer Sohn hat oben geschlafen, während ich seinen kleinen Bruder zur Welt brachte.

Es gibt hier im Blog auch genügend Geschichten, in denen die Kinder von anderen Menschen zu Hause betreut wurden, während die Eltern ins Krankenhaus fuhren, oder in denen die Kinder bei einer Hausgeburt von Anfang an ausgelagert wurden:

  • Als Carina ihr zweites Kind bei einer Wassergeburt im Krankenhaus zur Welt brachte, blieb das große Kind betreut zu Hause. Ähnlich war es dann zur Geburt ihrer Zwillinge. Auch da blieben die beiden großen Kinder zu Hause.
  • Sabine hatte bereits vier Kinder. Die beiden älteren gingen morgens zur Schule. Die beiden Jüngeren wollte sie anziehen und in den Kindergarten bringen. Ihr Mann war schon arbeiten. Die Kinder merkten, was los war, und unterstützten ihre Mutter mit zügigem Anziehen. Sabines Körper verschaffte ihr eine Wehenpause, während sie zum Kindergarten fuhr. Danach war sie allein mit den Wellen und konnte sich auf die Geburt einlassen.
  • Moni wählte eine Kaisergeburt und gab ihr erstes Kind deshalb morgens bei der Tagesmutti ab, bevor sie zum Krankenhaus fuhr. Und Papa holte die Tochter dann später wieder ab. In den folgenden Tagen konnte sie ihren Babybruder dann im Krankenhaus bei Mama besuchen.
  • Melanies Geburt startete zu Hause mit Kleinkind. Doch völlig der Geburt überlassen konnte sie sich erst, als das Kind bei Opa abgegeben war und sie auf den Weg in den Kreißsaal waren.
  • Jeanne ließ sich erst in den Kreißsaal bringen und dann ihr älteres Geschwisterkind zum Babysitter.
  • Als Claudias zweites Kind zur Welt kam, passte ihre Schwiegermutter auf ihren großen Sohn auf.
  • Dorine ließ ihre Kinder an der ersten Geburtsphase teilhaben, dann holte die Oma die Kinder ab und Dorine fuhr mit ihrem Mann ins Krankenhaus.
  • Sylvias Schwägerin passte auf die große Tochter auf.
  • Meine beiden Söhne hatte ich schon das ganze Wochenende zu den Großeltern ausgelagt und hoffte, dass in dieser Zeit unsere Tochter zur Welt käme — und das hat geklappt.

Es gibt übrigens auch Kinderbücher, bei denen die Kinder bei der Geburt dabei sind:

  • Klopft da wer: Lea ist während der Geburt wach, aber nicht andauernd bei Mama. Sie bekommt mit, wie das Baby geboren wird und ist eine stolze große Schwester. 
  • Runas Geburt: Lisa wird von ihrer Patentante versorgt. Sie spielt den Tag über und schaut immer mal wieder bei der wehenden Mutter vorbei. Bei der Geburt sitzt Lisa im Schlafzimmer auf dem Schoß ihrer Patentante und beobachtet, wie ihre kleine Schwester Runa geboren wird.

Erfahrungsbericht: Bei der Geburt des Brüderchens dabei

Jennifer wird Hebamme

Jennifer erzählt in dieser kurzen Geschichte davon, wie es ihren weiteren Lebensweg beeinflusst hat, als Kind bei der Geburt ihres Bruders dabei zu sein.

Müssen Kinder auf Geburten vorbereitet werden?

Unsere heutige Gesellschaft hat das Wissen um Geburten zum Großteil auf Fachleute verlagert. Dabei meine ich nicht nur spezielle Sonderfälle, sondern auch das Wissen um normale Abläufe. Die Verlagerung ins Krankenhaus trägt ebenfalls dazu bei, dass für viele (selbst Gebärende und Partner*innen) die Geburt eine Black Box ist. Zwischen Geburtsbeginn und Baby-im-Arm-halten gibt es ein großes Fragezeichen, das häufig mit dem Satz „ich vertraue da einfach dem medizinischen Personal“ gefüllt wird.

Es ist kaum verwunderlich, dass so auch die Kinder nicht wissen, was sie bei einer Geburt erwartet.

Sie bekommen nur unterschwellig das mit, das ihr erwachsenes Umfeld ihnen vermittelt. Und falls das bis dahin eher Gruselgeschichten oder Angst verbreitet hat, wird das Kind das so auch verinnerlicht haben.

In diesem Fall ist es sinnvoll, Kindern bewusst andere Erfahrungen zu vermitteln. Dabei geht es nicht darum, etwas schönzureden. (Du solltest also auch nicht deine vergangenen Erfahrungen schönreden!) Stattdessen sollst du dem Kind zeigen, dass eine Geburt auch anders ablaufen kann. Es gibt viele Frauen, die wunderbare oder zumindest komplikationslose Geburten erlebt haben. Es lohnt sich, diese Geschichten den Kindern zu erzählen.

Je nach Alter kannst du natürlich den Detailgrad und das Medium ändern. Ein zweijähriges Kind kann mit den Begriffen Gebärmuttermund oder Fruchtblase nur wenig anfangen. Ein größeres Kind dagegen will vielleicht sehr wohl wissen, warum die meisten Kinder mit dem Kopf und manche Kinder mit dem Popo zuerst geboren werden.

Die Vorbereitung eines Geschwisterkindes auf die Geburt des Babys ist aus meiner Sicht auch dann nötig, wenn das Kind bei der Geburt selber nicht dabei ist. Wenn es merkt, dass das Thema komplett ausgeklammert wird, bekommt es vielleicht umso mehr Angst davor. Und die Gewöhnung an das neue Baby fällt umso leichter, je mehr man vorher bereits darüber weiß.

Die folgende Liste ist also nicht als „Todoliste“ zu sehen, sondern als Ideensammlung, aus der du dir je nach Alter, Wissenstand und Vorgeschichte das heraussuchen kannst, was für dich und das Kind sinnvoll ist.

Geschichten erzählen

Am einfachsten ist es, persönliche Geschichten zu erzählen. Natürlich interessiert sich das Kind besonders dafür, wie es selber zur Welt kam. Diese Geschichte solltest du ehrlich, aber sehr behutsam erzählen. Selbst wenn du große Schmerzen oder gar Traumata erlebt hast, ist es wichtig, dass das Kind versteht: Es ist nicht meine Schuld, dass es Mama bei meiner Geburt so schlecht ging.

Manchmal hilft es auch, andere Familienmitglier zu bitten, von ihren Geburtserfahrungen zu erzählen. So erfährt das Kind zum einen, dass jede Geburt einzigartig ist, und zum anderen kann man so den Fokus auf unproblatische Geburten legen oder auf Geburten, die in einer ähnlichen Situation stattfanden (zum Beispiel bei Beckenendlage, Zwillingsgeburten oder Hausgeburten).

Falls du deine Geburtserfahrungen erstmal für dich selber aufschreiben möchtest, kann dir meine Impulsfragenliste dabei helfen. Oder du lässt die Geschichte direkt von mir schreiben.

Bücher vorlesen

Es gibt viele Kinderbücher, die das Thema Schwangerschaft, Geburt und Geschwsiterkinder behandeln. Für die Geburtsvorbereitung gefallen mir besonders:

(Es handelt sich um Partnerlinks zu Amazon — ich bekomme, wenn du sie nutzt, eine Provision, ohne dass du mehr zahlen musst.)

  • Runas Geburt
  • Schwupps und das Geheimnis im Monsterbauch
  • Klopft da wer
  • Erzähl mir nix vom Storch

Mehr Kinderbücher findest du hier.

Videos zur Geburtsvorbereitung

Auch hier gilt: Nicht jedes Video ist für jedes Kind geeignet. In jedem Fall solltest du dir die Videos erstmal alleine anschauen um festzustellen, welche Elemente darin vorkommen. So kannst du abschätzen, ob du das Video ganz oder nur teilweise zeigen willst und ob dabei der Ton an sein soll.

Ich persönlich finde es eine super Idee, Kindern Videos auch von Tiergeburten zu zeigen. Die meisten Säugetierweibchen machen bei der Geburt nämlich einen ausgesprochen kompetenten Eindruck.

Ein paar Tipps, welche Tiergeburts-Videos sich für Kinder eignen, hatte ich hier schon gesammel: Pferd, Seelöwe, Elefant & co.

Und Videos von Menschengeburten habe ich hier gesammelt.

Fragen ans Fachpersonal

Kinder im Grundschulalter werden vielleicht Fragen haben, die du zwar selber beantworten kannst, die aber auch eine Hebamme oder ein*e Ärzt*in beantworten kann. Wenn möglich, nimm ältere Geschwisterkinder mal mit zu einem Termin. Vielleicht können sie mit dem Hörrohr mal selber hören. Oder sie können bei der Vorsorge helfen, zum Beispiel Gewicht und Bauchumfang messen und aufschreiben. Und sie können dann auch alle Fragen stellen, die sie so haben.

Fotos

Es gibt heutzutage viele Geburtsfotograf*innen, die wunderbare Bilder schießen. Diese sehen nicht nach Schlachthaus aus, sondern zeigen die ganze Liebe und Einzigartigkeit jeder Geburt. Schau einfach mal bei Google.

Spielzeug

Sie sind selten, doch es gibt sie noch auf Flohmärkten: Puppen, die ein Baby im Bauch haben. Und auch andere Spielzeuge, die zeigen, wie das Leben mit Baby ist, gibt es viele. Meist sind sie leider rosa.

Fazit: Als Kind bei der Geburt

Es gibt nicht den einen Königsweg, der für alle Kinder richtig ist. Je nach Alter, Interesse und Charakter müssen Kinder individuell auf eine Geburt des Geschwisterkindes vorbereitet werden. Übrigens gilt das aus meiner Sicht auch für den Fall, dass Geschwisterkinder ausgelagert werden! Dann bekommen sie den Vorgang zwar nicht mit, wollen aber bestimmt dennoch wissen, wie das Baby aus dem Bauch kam. Wie das bei Melanie ablief, erzählt sie auf dem Herzenswege-blog.

Nimm dir Zeit, deine Kinder auf die Geburt des Babys vorzubereiten. Wenn es alt genug ist, bezieh es in so viele Entscheidungen ein wie möglich: Von „Welches Kuscheltier kaufen wir für das Baby?“ bishin zu „wer ist bei der Geburt dabei?“

Wie hast du ältere Geschwsiterkinder auf die Geburt des Babys vorbereitet?

Erzähl mir gern in einem Kommentar, wie du deine älteren Kinder auf die Geburt deines Geschwisterkindes vorbereitet hast oder was du diesbezäüglich gern tun möchtest!

Quellen

Auch auf anderen Blogs wird das Thema behandelt. Vielleicht magst du weiterlesen…

  • Sophie erzählt, wie sie ihre zweijährige Tochter auf die anstehende Hausgeburt vorbereitete. Mütterimpulse Blog
  • Evelin erzählt, warum sie den Wunsch ihrer Tochter, Hebamme zu werden, ernst nimmt und warum sie davon überzeugt sind, dass Kinder nicht unbedingt ein Trauma bekommen, wenn sie bei einer natürlichen Geburt dabei sind. Free your family
  • Andrea erklärt, wie individuell jede Grenze und jedes Geschwisterkind ist. Sie rät dazu, Geburten mit den Kindern intensiv vorzubereiten und geht davon aus, dass Kinder von interventionsfreien Geburten nicht traumatisiert werden. Mother owl.
  • Joy berichtet von einer Geburtspuppe und Flexibilität. Freie Familie

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