Geheimnisse des Muttermundes, Teil 1: Was ist das überhaupt?

Oha, noch so ein Nischenthema.

Der Muttermund hat eine wichtige Rolle während der Schwangerschaft und Geburt.  Lasst uns in dieser Serie ein wenig auf die Feinheiten eingehen:

Beim Schreiben ist mir aufgefallen, dass dieser Blogeintrag ziemlich lang werden würde. Ich habe mich deshalb dafür entschieden, ihn in einer Serie zu veröffentlichen. Die gesamte Serie in einem Post kannst du bald hier lesen.

Was genau ist der Muttermund?

Eigentlich haben Frauen sogar zwei davon, nämlich den äußeren und den inneren Muttermund. Der innere Muttermund liegt zwischen Vagina und Gebärmutterhals. Der innere Muttermund verbindet das obere Ende des Gebärmutterhalses mit der Gebärmutter.

Es handelt sich jeweils um ringförmige Muskeln, die sich auch ohne Schwangerschaft zusammenziehen und weiten können: Verschiedene Zyklus-Phasen verändern auch den Muttermund. Abhängig von der Zyklusphase ändert sich auch die Beschaffenheit des Schleimpfropfes, der den äußeren Muttermund verschließt.

Und außerdem wird er beim Orgasmus aktiv und öffnet sich, so dass Spermien leichter den Weg in die Gebärmutter finden können. (Spannend, oder!? Theoretisch liegen die Chancen, schwanger zu werden, also höher, wenn die Frau ebenfalls einen Orgasmus beim Sex hat!)

Und, für die Lateiner*innen und Mediziner*innen unter euch: Ostium uteri externum bezeichnet den äußeren Muttermund; Ostium uteri internum den inneren Muttermund.