Inkontinenz als Folge von Geburten: Erfahrungsberichte

Immer wieder werde ich auf das Thema Beckenbodenschäden und Inkontinenz nach Geburten angesprochen. Ich bin in dem Bereich keine Spezialistin, möchte das Thema aber dennoch behandeln. Während ich mich also noch einlese, habe ich schon mal nach Erfahrungsberichten zum Thema gefragt. Und eure Antworten haben meine Erwartungen übertroffen: Ehrlich, ausführlich, wertschätzend! Danke allen, die an der Umfrage teilgenommen haben!

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Inkontinenz nach Geburten: Meine Erfahrungen

Ich hatte Glück. Die Höschen gegen Inkontinenz, die ich mir vorsorglich besorgt hatte, brauchte ich nicht und gab sie an eine Freundin weiter. Die ersten paar Tage nach der Geburt merkte ich sogar eher, dass die Blase sich wieder daran gewöhnen musste, so viel Platz zu haben. Ich genoss es, nicht mehr so häufig auf’s Klo zu müssen.

Beim Rennen oder Hopsen habe ich nach den Geburten meiner Kinder anfangs gemerkt, dass der Beckenboden noch nicht wieder so stabil war. War die Blase voll, hatte ich das Bedürfnis, direkt auf’s Klo zu hopsen.

Doch das legte sich schnell wieder. Und so verschwand das Thema Inkontinenz dann auch schnell wieder aus meinem Blickfeld.

Eure Erfahrungen mit Inkontinenz nach Geburten

Bild: Semevent

Mein Dank geht an alle, die das Thema wieder in mein Blickfeld gerückt haben. Viele haben sich an der Umfrage beteiligt und im Folgenden möchte ich gerne die Ergebnisse der Umfrage vorstellen.

Dabei ist mir wichtig: Es handelt sich um ein Stimmungsbild, nicht um eine wissenschaftliche Umfrage. Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ. Dennoch zeigen sie aus meiner Sicht die Bandbreite möglicher Erfahrungen.

Nicht jede Antwort werde ich in diesem Blogbeitrag einzeln besprechen. Stattdessen habe ich sie thematisch zusammengefasst.

Wichtig war mir, in der Umfrage nicht nur Blasen- sondern auch Stuhlinkontinenz zu berücksichtigen, denn beides kann durch den Geburtsprozess hervorgerufen werden.

Welche Erfahrungen die Menschen mit Inkontinenz nach der Geburt gemacht haben, erfährst du im Folgenden.

Inkontinenz vor der Geburt des Kindes

Die wenigsten Teilnehmerinnen an der Umfrage hatten bereits Inkontinenzprobleme vor der Geburt. Bei den wenigen, die bereits vorher Probleme hatten, wurden diese nach den Geburten eher schlimmer.

Inkontinenz nach der Geburt des Kindes

Fast alle Frauen, die an der Umfrage teilnahmen, gaben an, dass sie nach der Geburt des Kindes Inkontinenzprobleme hatten. Das ist aus zwei Gründen nicht verwunderlich: Erstens legen Studien nahe, dass in der Tat der überwiegende Teil der Gebärenden nach der Geburt zumindest vorübergehend leichte Probleme mit Inkontinenz hat. Zum anderen fühlen sich beim Umfrageaufruf aber vermutlich auch gerade diejenigen angesprochen, für die das Thema relevant ist.

Es fällt auf, dass bei denjenigen ohne Beschwerden verhältnismäßig viele Kaiserschnitte dabei sind.

In der Tat ist es eine spannende Frage, ob Kaiserschnitte beckenbodenschonender sind und damit Inkontinenz eher entgegenwirken als spontane Geburten oder Geburten mit Zange oder Saugglocke. Das Thema ist allerdings zu speziell, als ich es im Rahmen dieses Artikels tiefer behandeln möchte.


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Inkontinenz im postpartalen Alltag

Harninkontinenz wurde an dieser Stelle wesentlich häufiger genannt als Stuhlinkontinenz.

Recht wenige Teilnehmer*innen haben geantwortet, dass sie Urin gar nicht halten konnten.

Bei Ellie war das zum Beispiel so, wurde dann aber auch schnell wieder besser:

Nach der ersten Geburt konnte ich den Urin nur ganz kurze Zeit halten, sonst floss es gleich raus. Für ca. 1,5 bis 2 Wochen, danach wurde es besser bis wieder ganz normal (innerhalb von circa 4 Monaten).

Ellie

Besonders krass getroffen hatte es auch Fräulein M, die sowohl von Harn- als auch von Stuhlinkontinenz betroffen war:

Erste Geburt: totale Harn-Inkontinenz, es lief immer. Nach Monaten besser, trotz fehlender Kontrolle des Scheidenschließmuskels.
Zweite Geburt: Harn-Inkontinenz wie vorher gut kontrollierbar, nur noch auf starke Belastung. Hinzu kam komplette Stuhl-Inkontinenz mit Dauerdurchfall.

Fräulein M.

Bei vielen anderen dagegen war die Inkontinenz nur zu bestimmten Momenten spürbar, zum Beispiel:

  • Beim Niesen oder Husten
  • Unter Stress
  • Bei körperlicher Belastung, wie z.B. beim Heben, Joggen, Springen oder Rennen
  • Bei Krankheiten
  • Nach dem Toilettengang
  • Bei sehr voller Blase
  • beim Stillen
  • beim Lachen
  • je nach Zyklusphase

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Belastungen durch die Inkontinenz im Alltag

Dieses Ergebnis ist überraschend für mich: Die Stärke der Inkontinenz ließ bei dieser Umfrage keinen Zusammenhang damit erkennen, wie stark sich die Frauen* in ihrem Leben eingeschränkt fühlten.

Von denjenigen, die die Stärke ihrer Inkontinenz subjektiv mit 3 von 5 Punkten bewertet hatten, fühlten sich viele im Alltag eingeschränkt, aber nicht alle. Dagegen gab es auch Bewertungen mit vier Punkten, die allerdings keine Auswirkungen auf den Alltag feststellten.

Hier zeigt sich, dass es nicht trivial ist, die eigenen körperlichen Beschwerden einzuschätzen.

Außerdem ist es die eine Frage, wie stark die Beschwerden im Vergleich zu einem möglichen Maximum sind. Es ist aber eine ganz andere Frage, wie stark sich diese Beschwerden auf die Lebensqualität der Befragten auswirken.

Bild: burin kul

Die folgenden Zitate stellen natürlich keine abschließende Liste dar, zeigen aber: Inkontinenz wirkt sich auf viele Bereiche des Wohlbefindens aus – selbst, wenn die Chancen gut sind, dass sie nach der Geburt auch irgendwann wieder nachlässt.

immer mit einer nassen Hose rechnen müssen…

Rebecca

Scham bei Intimität

Julia

Es gibt viele Tage, an denen ich nicht raus gehen kann. Teilweise muss ich zuhause mit Eimer rum laufen, da es einfach raus läuft.

Fräulein M.

Unangenehmes Gefühl, oft den Bedarf nach frischer Unterwäsche

Anonym

Traurigkeit; Schamgefühle; man fühlt sich wie ein kleines Baby; Angst, dass jemand vielleicht was riecht; Hemmungen beim Kuscheln mit dem Partner (feuchter Slip); meist Slipeinlagen notwendig

Anonym

Unangenehm, wenn die Hose im Alltag nass wird. Je nachdem riecht es auch.

Anonym

Vorsorge treffen (Einlagen), häufigerer Unterwäschewechsel.

Lucy

Bei akuter Inkontinenz habe ich mich unwohl und schmutzig gefühlt.

Anonym

Ich habe aufgehört zu joggen.

Jaconette

Ich trau mich nicht mehr schwer zu heben. Auf das Trampolin mit den Kindern geht gar nicht.

Anonym

Ich bleibe stehen und überkreuze die Beine, wenn ich niesen muss. Ich trage häufiger Slipeinlagen, damit das Höschen trocken bleibt.

Mayusha

Belastende Gedanken, Einschränkung der Kleidungswahl.

Lena

Häufiges auf Toilette gehen, Beine überkreuzen beim Niesen.

Maria

Dauer der Inkontinenz nach der Geburt

An dieser Stelle wurden deutliche Unterschiede sichtbar: Zusätzlich zu den wenigen Frauen*, die angegeben hatten, gar keine Probleme mit Inkontinenz zu haben, gibt es einige, die schreiben, dass es ein paar Wochen heftig war und dann besser wurde. So schreibt zum Beispiel eine anonyme Umfrageteilnehmerin auf die Frage, wie lange ihre Inkontinenzprobleme nach der Geburt dauerten:

Nur die ersten Wochen, das Nachtropfen über ein Jahr

Anonym

Und Lena schreibt:

3 Monate recht stark, danach gelegentlich

Lena

Dagegen gibt es aber auch Frauen*, die wesentlich länger mit der Inkontinenz zu tun hatten oder haben. Nicht immer ist diese Inkontinenz besonders stark, doch sie bleibt hartnäckig. Und bei manchen lese ich Zweifel heraus, ob es je besser wird:

Nach 5 Monaten ist die Stuhlinkontinenz immer noch nicht besser. Die Harninkontinenz habe ich seit 2,5 Jahren.

Fräulein M.

Hält bis heute an.

Lucy

Nach 6 Jahren immer noch geringe Beschwerden. Die ersten 2 Jahre war es schlimmer.

Jaconette

Dauerhaft

Jane

Professionelle Hilfe bei Inkontinenz

Die Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass lange nicht jede Person mit Inkontinenzproblemen nach der Geburt professionelle Hilfe in Anspruch nimmt.

Im Gegenteil haben weniger als die Hälfte derjenigen mit Inkontinenzproblemen Rat bei Profis gesucht.

Diejenigen, die eine solche Hilfe in Anspruch genommen haben, waren häufig gar nicht oder nur bedingt zufrieden mit der angebotenen Hilfe: Nur eine Person vergab vier von fünf möglichen Sternen; die volle Punktzahl wurde gar nicht vergeben.

Von „verständnisvoll und unterstützend“ bis „Sie haben mir gesagt es wäre gar nicht so schlimm“ war alles dabei.

Dieses Ergebnis finde ich ausgesprochen unbefriedigend. Es scheint, als würde vielen Frauen* gesagt, damit müssten sie sich nun mal abfinden. Ich bin da anderer Meinung: Klar ist eine Geburt anstrengend, und klar braucht der Körper danach Zeit, sich zu erholen.

Doch wer mit Beschwerden Fachpersonen aufsucht, sollte ernst genommen werden. Auch leichte Beschwerden können die Lebensqualität stark beeinflussen. Umso schlimmer finde ich es, dass viele Menschen offenbar vertröstet werden statt echte Hilfe zu erfahren.

Maßnahmen gegen Inkontinenz nach Geburten

Am häufigsten kam hier die einfache Antwort: Beckenbodentraining. Das ist wohl kaum überraschend. Der geschwächte Beckenboden ist eine Hauptursache für Inkontinenz nach Geburten.

Zusätzlich wurden auch Yoga, Physiotherapie und Rückbildungskurse bei der Hebamme genannt, wobei die Wirkung bei manchen Frauen* ausblieb und bei anderen spürbar war.

Hilfsmittel gegen Inkontinenz

Der Klassiker bei Inkontinenz: Slipeinlagen und Inkontinenz-Höschen. Diese wurden von fast allen Betroffenen als Mittel der Wahl genannt.

Außerdem haben viele berichtet, auch immer Ersatzwäsche dabei zu haben.

Und eine Teilnehmerin berichtete, Stoffbinden zu nutzen.

Je einmal wurden außerdem ein Pessar und Liebeskugeln genannt. Wenn du hierzu mehr wissen möchtest, lies gerne mein Interview mit der Physiotherapeutin Margit.

Verständnis des*der Partner*in für Inkontinenz

Die Antworten auf diese Frage waren für mich eine wirkliche Erleichterung. Denn die überwiegende Antwort war, dass Partner*innen verständnisvoll und unterstützend auf die Inkontinenzprobleme reagiert hätten.

Das heißt natürlich nicht, dass sich die Betroffenen nicht trotzdem unwohl fühlen mögen; gerade beim Liebesleben. Aber es zeigt immerhin, dass ein wertschätzender Umgang sich auch auf Inkontinenzprobleme auswirkt.

Für die wenigen, deren Partner*in weniger verständnisvoll reagiert, ist dieses Unverständnis dagegen ein weiterer Punkt des Unwohlseins und verschlimmert den Leidensdruck.

Ursachen der Inkontinenz

In der Umfrage fragte ich auch danach, ob die Betroffenen mit Fachpersonen über die mögliche Ursache der Inkontinenz gesprochen hätten. Weniger als die Hälfte gaben an, ein solches Gespräch geführt zu haben. In gewisser Weise ist das verständlich, denn es ändert nichts an den Tatsachen.

Ob ein Zusammenhang zu den Einzelheiten der Geburt besteht, ist also nur in wenigen Fällen in Erwägung gezogen worden.

Einfluss auf die Beziehung zum Kind

Nur wenige Teilnehmer*innen gaben an, dass die Inkontinenz die Beziehung zu ihrem Kind beeinflusse. Die meisten haben sich damit arrangiert.

Einfluss auf weitere Schwangerschaften

Ich fragte in der Umfrage danach, ob Gedanken zu nachgeburtlicher Inkontinenz (entweder persönliche Erfahrungen, Erzählungen von anderen Personen oder wissenschaftliche Studien) die weiteren Entscheidung zu möglichen Schwangerschaften und Geburten beeinflussen würden. Die überwiegende Anzahl der Teilnehmer*innen gab an, dass die Inkontinenz keinen Einfluss auf diese Zukunftsentscheidungen habe.

Ein paar Personen gaben allerdings an, dass die Inktoninenz schon ein Faktor war bei der Frage, ob noch mal Nachwuchs geplant ist:

(Verschlimmerte) Inkontinenz ist nur ein Faktor von vielen, aus dem wir uns gegen ein zweites Kind entschieden haben.

Nomi

(Vorerst) keine weiteren Schwangerschaften. Natürlich spielen da noch viel mehr Punkte mit rein. Die Angst, die Inkontinenz und andere körperliche Beschwerden noch zu verschlimmern, spielen aber auf jeden Fall mit rein.

Melissa

Verbreitung und Offenheit beim Thema Inkontinenz nach Geburten

Auf die Frage nach einer Einschätzung zur Verbreitung von Inkontinenz nach Geburten gab der überwiegende Teil der Teilnehmer*innen drei, vier oder sogar fünf von fünf Punkten — und geht entsprechend davon aus, dass (mindestens leichte) postpartale Inkontinenz die Mehrheit der Gebärenden betrifft.

Dieses Bild wurde allerdings etwas weniger deutlich bei der Frage, ob die Teilnehmenden mit anderen Menschen (nicht medizinischen Fachpersonen!) über Inkontinenzprobleme sprechen. Manche Frauen* gaben an, sehr offen über das Thema zu sprechen. Der Großteil allerdings gab an, das Thema nicht sehr offen zu behandeln.

Ratschläge bei Inkontinenzproblemen nach der Geburt

Manche Teilnehmer*innen wollten gar keine Ratschläge geben; andere gaben in Anlehnung an ihre Erfahrungen zum Teil widersprüchliche Empfehlungen:

gelassen bleiben (wie mit den Inkontinenzproblemen der Kinder)

Rebecca

Rückbildungskurs machen und Inlineskaten, Joggen oder Reiten

Julia

vergiss die Rückbildung bei Hebammen oder die teilweise falschen Übungen im Netz. Ich empfehle eine spezielle Physiotherapeutin, die die genaue Anatomie erklärt und sinnvolle Übungen dazu zeigt.

Fräulein M.

Übungen in den Alltag integrieren, 24 Stunden nach der Geburt anfangen (z. B. die Übungen von Maike Droste bei YouTube), die meisten Rückbildungskurse taugen nichts.

Anonym

Suche nach spezialisierten Physios, am Ball bleiben bei den Übungen

Lucy

Nicht unterkriegen lassen

Anonym

Darüber reden

Jaconette

Da ich selbst noch keine Lösung gefunden habe, erstmal lieber keine.

Mayusha

Den Beckenboden in der Schwangerschaft schon trainieren, Rückbildungsgymnastik danach und den Elvie Trainer*, der hat mir wirklich gut geholfen.

Lena

Je nach Schwere Beckenbodenkurs oder medizinische Beratung

Nomi

Du bist nicht alleine. Schäme dich nicht dafür

Marie

Sich schulmedizinisch ebenso wie ganzheitlich Unterstützung zu suchen

Amelie

Es anzunehmen und das alles so kommt wie es soll

MR

Ehrlichkeit, mit der Hebamme (ich bin selbst eine) darüber sprechen!

Anonym

Sucht euch Unterstützung und tauscht euch aus. Vom Abwarten alleine geht es nicht weg.

Melissa

Offen damit umgehen, sich selbst Zeit lassen und annehmen

Connie

Inkontinenz nach der Geburt: Da muss man halt durch

Müsste ich die Ergebnisse der Umfrage so knapp wie möglich zusammenfassen, würde ich schreiben: „Stille und Akzeptierte Belastung“. Denn genau das ist mein Eindruck: Inkontinenz trifft sehr viele Frauen* nach der Geburt. Und obwohl sie bis zu einem gewissen Grad „normal“ ist (also einfach sehr häufig vorkommt), sollten wir sie nicht als Normalzustand akzeptieren.

Nicht jede Inkontinenz ist zwangsläufig ein lebenslanges Problem; allerdings gehört neben Zeit auch dazu, dass sowohl Betroffene als auch das Fachpersonal die Beschwerden ernst nehmen und entsprechend eine Behandlung ansetzen.

Ein bisschen ist es wie mit vielen anderen frauen*spezifischen Themen: Viel zu häufig hören wir den Satz „Da musst du halt durch“, statt uns um Lösungen zu bemühen.

Ich hoffe, dass dieser Beitrag Mut macht: Du bist nicht allein mit deiner Inkontinenz. Sprich darüber, und hol dir Hilfe. Denn nur weil es normal ist, heißt es nicht, dass man nichts dagegen unternehmen könnte. Und falls du zu den wenigen gehörst, bei denen in der Tat keine Therapie anschlägt und denen jegliche Hoffnung auf Besserung verloren gegangen ist, fühl dich umarmt! Die Einschränkungen in deinem Leben sind da, und ich kann nichts dagegen tun. Doch ich hoffe, dir Mut zu machen, dass immerhin die gesellschaftliche Scham nicht ganz so hart auf deinen Schultern drückt.

Der Zusammenhang zwischen Geburtsmodus und Inkontinenzproblemen

Ich habe das Thema oben im Zusammenhang mit Kaiserschnitten schon mal angesprochen. Es gibt Menschen, die Kaiserschnitte empfehlen, um Beckenbodenschäden zu vermeiden. Einer der genannten Gründe ist die Vermeidung von Inkontinenz, die häufig mit geschädigten Beckenböden in Verbindung gebracht wird.

Ich erlaube mir zu diesem Thema noch keine Meinung, bin aber gespannt auf deine Einschätzung und würde mich freuen, wenn wir dieses Thema gemeinsam hier im Blog nochmals aufbereiten könnten.

Katharina Tolle

Wie schön, dass du hier bist! Ich bin Katharina und betreibe seit Januar 2018 diesen Blog zu den Themen Geburtskultur, selbstbestimmte Geburten, Geburtsvorbereitung und Feminismus.

Meine Leidenschaft ist das Aufschreiben von Geburtsgeschichten, denn ich bin davon überzeugt, dass jede Geschichte wertvoll ist. Ich helfe Familien dabei, ihre Geschichten zu verewigen.

Außerdem setze ich mich für eine selbstbestimmte und frauen*-zentrierte Geburtskultur ein. Wenn du Kontakt zu mir aufnehmen möchtest, schreib mir gern!

Foto von Katharina

1 Gedanke zu „Inkontinenz als Folge von Geburten: Erfahrungsberichte“

  1. Ich bin sehr froh über meinen Kaiserschnitt und habe keine der genannten Probleme. Lieber eine Narbe unterm Bauchnabel als Inkontinent zu sein. Der Ks ist besser als sein Ruf.

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