Ich will kein Mitleid

Anna-Elisabeth ist nicht blauäugig in die Geburten ihrer Kinder gegangen. Dennoch lief nicht alles rund. Wenn sie davon erzählt, wird die schnell mitleidig angesehen. Doch dieses Mitleid will sie nicht.

Ich habe zu knabbern

Ich habe zwei Kinder geboren. Beide Geburten liefen nicht wie gewünscht oder geplant. Und an beiden Geburten hatte und habe ich zu knabbern.

Beim Großen war eine Hausgeburt geplant. Nach vielen Stunden Wehen erst zuhause und dann mit reichlich Intervention im Krankenhaus wurde er per Kaiserschnitt geboren.

Beim Kleinen war wieder eine Hausgeburt geplant. Und wieder mussten wir nach langer und intensiver Wehenarbeit ins Krankenhaus verlegen, wo er als VBAC geboren wurde. Leider entwickelte er eine Neugeboreneninfektion und musste in eine andere Stadt in die Kinderklinik verlegt werden. Aufgrund von Coronamaßnahmen durfte ich zwar hinterherfahren, aber mein Mann durfte das Krankenhaus nicht betreten (nachdem er fast schon die Geburt verpasst hatte).


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Beide Geburten waren für mich emotional und körperlich extrem schwierig. Ich habe mich nicht wie eine Göttin gefühlt. Ich hatte kein hormonelles High und war nicht stolz, meine Kinder geboren zu haben. Tatsächlich war die Bindung zu meinem VBAC-Kind sogar deutlich schwieriger als zu meinem Kaiserschnitt-Kind. Und ist es teilweise bis heute.

Und doch teile ich die Geschichten ihrer Geburten. Und oft kommt ein: „Das tut mir sehr leid“ oder ein „hier bekommst du Hilfe“.

Und ich merke wie mich das stört. Nicht der Gedanke helfen und unterstützen zu wollen.

Sondern das die Geburt automatisch als „schlecht“ gesehen wird. Als eine Geburt zweiter Klasse.

Die Geburten meiner Kinder waren nicht schlecht

Die Geburten meiner Kinder waren nicht schlecht!!!

Waren sie anders als gewünscht? Definitiv!

Waren sie traumatisch? Zum Teil sicher.

Musste ich sie aufarbeiten? Auf jeden Fall.

Sticht es immer noch wenn andere die Geburt erleben dürfen die ich mir für meine Kinder gewünscht habe? Ja, das tut es und ich glaube ein bisschen wird es immer wehtun.

Gönne ich den anderen Frauen ihre Traumgeburten? Aus vollstem Herzen.

Aber trotz allem waren die Geburten nicht schlecht! Es waren die Geburten meiner Kinder! Es  waren die größten Liebesgeschichten, die ich erleben durfte. Zwischen Schmerz und Trauer steckt auch Liebe!!!

Ich will kein Mitleid

Ich will kein Mitleid!

Warum teile ich dann die Geschichten?

Weil ich weiß, dass unabhängig davon wie sehr ich davon überzeugt bin, dass Geburt eine wunderschöne und stärkende Erfahrung sein kann, die Realität für die meisten Frauen anders ist. Und es mir wichtig ist, dass eine Frau, welche eine unschöne Geburt erlebt hat, weiß: Sie ist nicht allein!!!

Und weil ich meinen Kindern zeigen möchte: Eure Geburt ist nicht weniger wertvoll, nur weil es keine interventionslose Hausgeburt im Kerzenschein war. Eure Geburt war keine Geburt zweiter Klasse!

Eure Geburt ist genau das: Eure Geburt!

Und allein deswegen ist sie es wert, erzählt zu werden.

72 Gedanken zu „Ich will kein Mitleid“

  1. Deswegen bin ich froh nichts geplant zu haben und mein einziger Wunsch die Gesundheit von meinem Kind und mir war.
    Den Rest habe ich einfach geschehen lassen.
    Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung.
    Leider kann man eine Geburt nie planen und es werden nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen darauf muss man sich leider einstellen.
    Das ist nun mal die Wahrheit.
    Etwas was Vielen schwer fällt.

    Antworten
    • Liebe Jette,
      danke dir für den Kommentar!

      Du hast Recht, eine Geburt kann man nicht planen. Anna-Elisabeth hatte eine Wunschvorstellung. Als das nicht funktioniert hat, hat sie sich entsprechend angepasst.

      Wie du sagst — darauf muss man sich leider einlassen.

      Herzliche Grüße,

      Katharina

      Antworten
    • Hallo,
      richtig….eine Geburt und vieles andere im Leben ist nicht planbar. Manchmal, wie in meinem Fall, wurde schon während der Schwangerschaften der Ablauf der Geburten festgelegt. Es kam somit alles ganz anders als ich es mir gewünscht, erträumt habe. Bei der ersten Schwangerschaft wurde ich in einen Autounfall verwickelt. Somit ab der 15ten Schwangerschaftswoche absolute Bettruhe aufgrund eines hohen Blasensprunges und daraus resultierende vorzeitige Wehentätigkeit. Du denkst dann nur noch…..hoffentlich kommt das Baby gesund zur Welt, nicht mehr ob deine Wünsche, Vorstellungen der Geburt umsetzbar sind. Ebenso bei der 2ten Schwangerschaft. In der 12ten Woche, dein Kind ist krank….wieder ins Krankenhaus und bis zur Geburt liegen, liegen, liegen…. du denkst wieder nur….hoffentlich geht alles gut und dein Kind kann alles überstehen. Beide Kinder sind als Frühchen zur Welt gekommen. Beide haben einen schwierigen Start gehabt. Mittlerweile sind beide Kinder erwachsen und es geht Ihnen gut. Ich habe mir immer ein drittes Kind gewünscht um meine „Traumgeburt“ erleben zu dürfen. Dazu ist es leider nicht gekommen. Manchmal, wenn ich jetzt meine erwachsene Tochter sehe, mit ihren Wünschen und Träumen wie die Geburt ihres ersten Kindes sein soll….werde ich schon noch wehmütig. Ich denke, die Geburt eines Kindes ist das Emotionalste was eine Frau erleben kann. In diesem Sinne, wünsche ich jeder werdenden Mama die schönste Geburt die sie sich wünscht. Sollte es anders kommen…..denkt immer daran, dass das Wichtigste euer Kind ist?

      Antworten
  2. Wenn ich mir Deine Geschichte durchlese und mir vorstelle, Du hättest sie mir erzählt, hättest Du ehrlich gesagt kein Mitleid von mir bekommen, sondern schieres Unverständnis, überhaupt eine Hausgeburt zu planen. Eine Geburt ist ein sehr kritischer Moment, bei dem auch in der unkompliziertesten Schwangerschaft so viel schief gehen kann und immer ein Risiko für Mutter und Kind sind. Wieso verwehrt man sich den unglaublich guten medizinischen Möglichkeiten, die so viele Menschen auf der Welt nicht nicht haben? Das ist für mich absolut naiv und egoistisch. Man trägt die Verantwortung für sich und das Baby und sollte immer damit rechnen, dass es zu Komplikationen kommen kann. Ich freue mich für jede Frau, die dann eine „schöne“ Geburt hat, aber ehrlich gesagt ist eine Geburt anstrengend und schmerzhaft und man nimmt häufig seine Umgebung nicht wirklich wahr. aber dann möchte ich zumindest wissen, dass ich mir nachher keine Vorwürfe machen muss, weil mein Baby vielleicht zwei Minuten zu spät den Sauerstoff bekommen hat, den es gebraucht hat.
    Ach ja, ich habe 3 Kinder geboren, alle sind spontan geboren, aber 2 waren unter der Geburt immer kritisch mit Kaiserschnitt und ich war froh, dass der OP gleich nebenan an. Und von diesen Geschichten kann ich viele erzählen.
    Daher meine dringende Bitte: Geht ins Krankenhaus!

    Antworten
    • Wenn ich sowas schon lese… Eine Hausgeburt ist vermutlich das Beste, das Mutter und Kind passieren kann. Die Komplikationen entstehen oftmals auch durch die ganzen Interventionen im Krankenhaus, die oftmals völlig unnötig sind. Durch Wehenmittel etc. kommt es gerade erst dazu, dass die Herztöne des Babys runter gehen bis sich Ärzte dann dazu entschließen, dass ein Kaiserschnitt gemacht werden muss, weil es dem Baby nicht gut geht. Diese Geschichten kenne ich zu Hauf und habe sie auch von meiner Hebamme gehört.

      Abgesehen davon ist es unverschämt einer anderen Mutter Egoismus vorzuwerfen, für ihre Entscheidung bzgl der Geburt vorzuwerfen.

      Jemand der fein ist mit den Geburten seiner Kinder kann da auch nicht wirklich mitreden finde ich. Wenn meine Töchter je Mutter werden, würde ich ihnen zu einer Hausgeburt raten.

      Antworten
      • Liebe Jasmin,

        ich danke dir für deine Kommentare! Hoffentlich ist es okay für dich, dass ich hier nur einmal antworte statt auf die unterschiedlichen Rückmeldungen deinerseits 😉

        Ich persönlich habe mich auch für Hausgeburten entschieden (siehe hier https://ichgebaere.com/ueber/). Allerdings ist mir auch bewusst, dass dieser Weg nicht für jede Schwangere richtig ist. Jede Frau muss selbst entscheiden, was für sie passt. Natürlich gilt dabei: Je mehr wir wissen, je mehr wir auch unterschiedliche Perspektiven zulassen, desto fundierter ist unsere Entscheidung.

        Ob die Rechnung dann im Nachhinein aufgeht, ist natürlich eine andere Frage.

        herzliche Grüße,

        Katharina

      • Finde gut, dass Du Deine Story teilst.
        Will jedoch etwas relativieren….Was glaubst Du was, in Krankenhäusern und Frühgeburtsstadionen jeden Tag passiert: Eltern die monatelang um das Leben und die Gesundheit ihres Kindes im Inkubator bangen, Komblikationen, Hirnblutungen, Behinderungen aufgrund von Sauerstoffmangel, Kinder mit Fehlbildungen, Alleinerziehend ohne nette Papabesuche, evtl. noch DownSyndrom….Ärztefehler usw….

    • Ich muss ehrlich sagen, dass ich absolut fassungslos bin über deinen Kommentar. Was gibt dir das Recht über den Wunsch einer Hausgeburt und die Hebammen zu urteilen? Hebammen können sehr sehr gut beurteilen, wann es Besserwisser ins KH zu gehen, wie in diesem Fall, dass eben nichts passiert!

      Antworten
    • Liebe Cornelia,

      danke dir für deinen Kommentar. Auch, wenn du Anna-Elisabeth direkt ansprichst, antworte ich dir 😉

      Die meisten Frauen planen eine Hausgeburt, weil sie davon überzeugt sind, dass es für sie und das Kind die beste und sicherste Lösung ist. Das heißt, es geht dabei nicht um Esoterik und Kerzenschein, sondern um das Abwägen von Risiken. Eine Hausgeburt hat andere Risiken als eine Krankenhausgeburt. Die Abwägung, was im Einzelfall schwerer wiegt, kann nur jede Schwangere für sich treffen.

      Wenn du Anna-Elisabeths Geschichte (https://ichgebaere.com/abgebrochene-hausgeburt/) gelesen hast, wirst du feststellen, dass sie sich der Geburtsmedizin nicht verwehrt hat, sondern sie genutzt hat, als sie sinnvoll war.

      Wenn du magst, freue ich mich auf deine ausführlichen Geburtsgeschichten, denn ich sammle sie ohne Ausnahme. Wir können aus jeder Geschichte lernen und wir können jede Geschichte als das sehen, was sie ist: Ein Zeugnis unserer Liebe zu unserem Kind.

      Herzliche Grüße,

      Katharina

      Antworten
    • Ich gebe dir Recht. Ich musste bei beiden Kindern eingeleitet werden. Ich hab beide im Krankenhaus entbunden und es ging bei beiden zum Glück sehr schnell. Hatte bei beiden Fruchtwassermangel. Ich brauchte aber sonst kaum Medikamente. Klar die Geburten waren trotzdem sehr anstrengend für uns, aber bei meinem Sohn konnte ich sogar in die Badewanne. Bei meiner Tochter war es etwas stressiger. 1 Arzt, 2 Hebammen und 3 Frauen die mitten in den Geburten steckten.

      Ich habe mich bei beiden Kindern bewusst gegen eine PDA entschieden und es auch bis heute nicht bereut.

      Ich konnte nach der Geburt meiner Tochter nach 12 Std das Krankenhaus wieder verlassen. Es ging mir gut und ich wollte meinen Sohn endlich wieder sehen den ich 4 Tage nicht gesehen hab, da ich 3 Tage vor Geburt schon ins Krankenhaus musste.

      Dennoch muss es am Ende jede Frau für sich selber entscheiden. Ich würde das meiner Nachbarin nicht zumuten wollen. ?

      Antworten
    • Deshalb musste aber das nicht gleich als Vorwurf hinschreiben!
      Eine Hausgeburt kann auch geplant sein und es gibt auch Hebammen die nach Hause kommen!Und die sind geschult!

      Antworten
    • Weisst du, mit deinen Worten urteilst du über jemanden den du nicht kennt und du nie einige Tage in seinen Schuhen gelaufen bist. Du hast keine Ahnung von den Beweggründen für die Hausgeburt. Ich habe selber 3 Geburten erlebt und alle 3 endeten im Kaiserschnitt. Ja, eine Hausgeburt hätte ich mir gewünscht. Einfach um den Kindern ein behutsames Ankommen auf Planet Erde zu ermöglichen.
      Schlussendlich ist es aber immer so wie es ist und genau so soll es sein. Wir haben zusammen mit den Seelen der Kinder diesen Weg geplant. Eine Erfahrung, manchmal leichter, manchmal schwieriger. Manchmal muss dadurch ganz viel Eigenes aufgearbeitet werden. Und das ist gut so.
      Mitleid macht uns klein, aber Mitgefühl stärkt.
      Liebe Katharina, Danke für deinen Mut deine Geschichte zu erzählen. Es ist gut zu wissen, dass man mit solchen Erlebnissen nicht alleine ist.

      Antworten
      • Wie hast du da „zusammen mit den Seelen der Kinder“ diesen Weg planen können? Nimmst du Drogen, wie kommst du auf solche kranken Gedanken? Oder bist du der liebe Gott? Wie kannst du deinen Kinder bei einer Hausgeburt „ein behutsames Ankommen auf Planet Erde“ garantieren oder gar vorstellen? Hört sich nach völlig krankem esoterischen Unfug an, ohne sich überhaupt Gedanken über das Wohl der Kinder zu machen. Du hast nur eine Hebamme dabei, die gar nichts garantieren kann! Alleine das ist schon alles Andere als behutsames Ankommen? Sollte was schief gehen, kann für dein Baby jede Minute wertvoll sein, jede Minute ohne Sauerstoff kann deinem Kind das Leben kosten oder noch mehr gesundheitliche Einschränkungen bedeuten! Es ist poorer Egoismus sich und den anderen irgendeinen esoterischen Quatsch einzureden und dabei den eigenen Kindern das Recht auf eine rechtzeitige medizinische Versorgung absprechen! Wenn man mit diesem Gedanken nicht klar kommt, sollte man keine Kinder bekommen oder sich in eine Psychotherapie begeben, aber nicht den eigenen Kindern das Recht auf die nötige Hilfe aus eigener Dummheit nehmen!
        Alles und überall kann schief gehen, dafür habe ich viel Mitgefühl, aber kein erniedrigendes Mitleid. Eine Hausgeburt bleibt aber eine zehnfache Gefahr und Fahrlässigkeit, die ins Mittelalter und nicht ins moderne Leben gehört!

    • Also normal antworte ich nicht auf sowas…aber ich habe mich so sehr über Deinen Beitrag geärgert.
      Deine Bevormundung und Besserwisserei aus dem Mund einer Frau mein Gott seit ihr schon so Gehirngewaschen von der Schulmedizin?Nach dem Motto Frau braucht MANN in Weiss weil Sie alleine ohne dieses Krankenhaus und einige Geschäfttüchtige Götter in Weiss nicht gebären kann.Angst machen und Frauen als Hilflos hinstellen nur weil es einfacher ist im Krankenhaus und vor allen Dingen es ist die Absolute Kontrolle über die Dumme Frau nicht war?
      Lass bitte andere Mütter selbst entscheiden was für Sie gut ist.
      Und nein Mütter mit Hausgeburt sind nicht Egoistisch.
      Du bist Egoistisch weil Du Dir das Recht herausnimmst andere zu massregeln.
      Deine Ärzte haben dich belogen und aus Deinen Genurten und Schwangerschaft eine Krankheit gemacht.
      Daher denkst Du das Du diese Geburt abgeben kannst weil Du kein Körpergefühl hast und es für Deinen Mann natürlich besser ist…nicht wahr?
      Jede Hausgeburt von einer verantwortungsvollen Hebamme und einer guter Vorbereitung einer Ärztin ist ein kleiners Risiko als eine Krankenhaus Geburt.
      Die meisten Hebammen sind leider nicht mehr taff genug wie meine Urgrossmutter die nur die Reichen Leute entbunden hat.Die Armen gingen ins Spital und sind alle gestorben weil die Ärzte ihre Finger nach der Leichenbeschau nicht wuschen Kindbett hat es geheißen.
      Das Leben ist eben so ein Risiko gibt’s immer.
      Höre aber auf Frauen zu verunsichern und den Finger zu heben.
      Mit meiner Hebamme hätte es wahrscheinlich geklappt.
      Vielleicht gab es falsche Lage des Kindes kenne den Befund nicht.
      Aber Frauen werden im Spital blossgestellt,diskriminiert, und es werde gerne schnell Kaiserschnitt gemacht weil Ärzte keine Arbeit wollen und damit kassieren Sie richtig ab.
      Bei den Voruntersuchung sieht man meistens ob OP sein muss wegen dem Becken oder nicht.
      Sauerstoff wie lächerlich Du schreibst warst Du wirklich im Spital?
      Welcher Gott in Weiss hat diesen Unsinn erzählt?
      Jede Dorfhebamme sogar in Afrika hat Sauerstoff.
      Dort werden täglich Kinder geboren ohne Herrn Doctor weil Schwanger Natur ist.
      Ohne diese Perversen Ärzte die Frauen wie Tiere behandeln und ihnen ihr Menschenrecht absprechen.
      Geh Du in dein Spital ja aber lass andere Mütter für sich entscheiden.
      Es gibt verschiedene Möglichkeiten die ich jeder Frau nachlegen würde mit einer älteren Hebamme zu besprechen und sich keine Angst machen zu lassen.
      Eine gute Vorbereitung und Vertrauen in sich Selbst.
      Ja Geburt ist Schmerzhaft und auch zu Hause schwer.
      Aber zumindest ist da nicht ein fremder Mann und 100 Hebammen und Du liegst halb nackt und musst noch streiten weil Sie Dich Routine massig aufschneiden wollen.Obwohl Jeder Heute weiss das passiert bei schlampig faulen Hebamme.Ein bisschen eingerissen kein Problem mit Sitzbad geht alleine zu OHNE MANN IN WEISS.
      1Kind Spital 2 Kinder zu Hause und ja die Bindung von Spitalkind ist nicht die beste. Eine Alternative zur Heimgeburt wäre das Geburtshaus da kann man auch Ärztin im Notfall aussuchen aber es ist nicht wie im Spital.Wehen können Tagelang sein kein Grund ins Spital zu gehen.Leider ist nach dem ersten Kaiserschnitt schwer eine normale Geburt.
      Kinder ohne Heimgeburt sind keine Menschen 2.Klasse sicher nicht.

      Antworten
    • Behaltet eure Rat-Schläge für euch. Jede Frau lernt den Frieden über ihre Geburt/en zu finden, wenn sie selber erkennt, dass sie ihr Bestes gegeben hat, das zu diesem Zeitpunkt möglich war, nach ihrem Wissensstand und dass ihr Bestes, wenn man beginnt zu vergleichen, immer noch ein bisschen besser hätte sein können. Aber das bringt im Nachhinein nichts, ausser sich schlecht/schuldig zu fühlen. Darum lasse dir sagen, du hast es mit deinen Möglichkeiten wunderbar gemacht. Wertschätze dich, achte dich, gestehe dir ein, dass du Fehler machen darfst – wie andere auch – dass du lernen darfst und dass dein Leben kein Wettkampf ist, wer es denn nun am Besten gemacht hat, sondern einfach dein Leben ist, dass es zu Leben gilt, dass es Entscheidungen zu treffen gibt und die Konsequenzen dieser Entscheidungen zu tragen natürlich ist. Jede Entscheidung hat Vor- und Nachteile – Perfekt gibt es nicht.
      Ich habe Frieden mit meinen ungewollten 3 Kaiserschnitten gefunden, weil ich gesehen habe, dass ich dadurch unten unversehrt geblieben bin. ? (keine Inkontinenz, jungfräuliche enge Scheide, keine Senkungen) Jede Frau ist einzigartig und soll ihre ganz eigene Geschichte haben. Liebt einander! ??

      Antworten
  3. Schade. Es liest sich so aggressiv. In die Ecke gedrängt und die Krallen ausgefahren. Dabei ist doch ein „Das tut mir leid“ keine Abwertung oder gar Klassifizierung der Geburten, sondern ein Mitfühlen mit dir in dem Wissen, dass es anders kam als geplant und man weiss, wie schwer es ist, damit klar zu kommen.

    Meine Geburten liegen 19,5 und fast 17 Jahre zurück. Zwei Mal Kaiserschnitt, einmal in höchster Not (Nabelschnurvorfall) und einmal geplant weil ich einen Bandscheibenvorfall hatte. Und: ich knabbere heute noch daran! Am Notkaiserschnitt unserer Tochter nicht so sehr, wie am geplanten KS unseres Sohnes. Hab ich versagt? Würde ihm das Leben leichter fallen, wenn er sich gleich zu Beginn der großen Aufgabe der Geburt hätte stellen müssen? So viele Zweifel und Gedanken. Und wenn ich es ausspreche, dann heisst es „Sie sind gesund und munter! Ist doch alles gut!“ ……wie sehr würde ich mir ein „das tut mir leid, ich weiss was du fühlst, ich verstehe dich“ wünschen!

    Wie verschieden Blickwinkel auf das gleiche Thema doch sein können!

    Alles Liebe, Diana

    Antworten
    • Liebe Diana.

      Dann bekommst du von mir ein „Tut mir leid“. Denn ich kenne die Gedanken die man sich nach einem Kaiserschnitt macht . Meiner war zwar nicht geplant aber trotzdem notwendig da ich wieder in Panik verfallen bin weil meine Tochter nach drei Tagen einleitung immer noch nicht raus wollte. Ich hatte nämlich meinen ersten Sohn tot zur Welt gebracht und beim zweiten Sohn wäre ich bald selbst gestorben. Deshalb habe ich auf einen Kaiserschnitt bestanden. Und ich machte mir selbst lange Gedanken ob ich richtig entschieden habe. Aber glaube mir Diana du hast richtig entschieden den immerhin stand auch deine Gesundheit auf dem Spiel. Ich kenne die Schmerzen eines Bandscheiben Vorfall. Ich bin ganz deiner Meinung auch eine Mutter braucht Zuspruch und hat auch das Recht auf Verständnis den das unsere Kinder gesund und munter sind darüber freuen wir uns sowieso und wir sind auch glücklich sie zu haben. Aber die Gefühle einer Mama sind auch wichtig . Ich wünsche dir alles Gute weiterhin
      Alles liebe Petra

      Antworten
      • Liebe Petra,

        ich danke dir von Herzen für deine Offenheit! Wenn du magst, fühl dich umarmt!

        Ich stimme dir voll und ganz zu: Eine Mutter braucht Zuspruch. Was Anna-Elisabeth erfahren hat, war aber nicht Zuspruch, sondern eine Wertung ihrer Geburtserfahrungen. Das macht für sie einen großen Unterschied.

        Herzliche Grüße,

        Katharina

    • Liebe Diana,

      ich danke dir für deinen Kommentar!

      Du hast vollkommen Recht, die Blickwinkel können sehr verschieden sein. Für Anna-Elisabeth war es eher so, dass ihre Erfahrungen als „schlechte Geburt“ klassifiziert wurden, obwohl sie sie so nicht erlebt hat. Ich glaube auch, es macht einen Unterschied, ob wir sagen „es tut mir leid, dass du so eine schlechte Geburt hattest“ oder „ich akzeptiere, dass du dich mit deinen Erfahrungen nicht wohl fühlst und daran knabberst“.

      Herzliche Grüße,

      Katharina

      Antworten
  4. Hallo liebe Anna, danke für deine Geschichte. Ich finde, hier wird generell das Problem beschrieben, dass zu vieles im Leben ‚verklärt‘ wird, ‚perfektioniert‘ werden soll. Das gilt nicht nur für Geburt, auch für Kindererziehung und für tausend andere Themen. Das Leben ist immer ein Mischmasch an Erfahrungen und so manches läuft mehr als unrund. Wird das in unserer Welt als normale Erfahrung in der Bandbreite normaler Ereignisse gesehen. Eher nicht. Alle sollen schön sein, Karriere machen, die zwei Kinder vegan-fernseh- und süssigkeitenfrei erzogen werden. Traumehe, Traumurlaube etc. pp., da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ist das Leben so? Ist das Leben für alle so? Definitiv nein. Aber es ist das einzige Leben, das wir haben. Und es ist gut so. Liebe Grüße Simone

    Antworten
  5. Eine Geburt ist eine Geburt. Und jede ist anders. Und wieder auch nicht: Sie gehört zum Menschen. Und es gibt keine Geburten erster und zweiter Klasse, egal ob zu Hause oder in der Klinik, in der Strohhütte oder im Palast, Spontangeburt oder Kaiserschnitt … Die Umstände mögen verschieden sein, das Ergebnis ist dasselbe: Ein lebendiges Wesen erblickte das Licht der Welt!

    Nichts, wobei man Mitleid empfinden oder worauf man stolz sein muss. ich verstehe nicht, warum man sich darüber auslassen muss.

    Antworten
    • Liebe Barbara,

      danke dir für deinen Kommentar!

      Ich stimme dir zu: Die äußeren Umstände sagen nichts darüber aus, wie die Gebärende die Geburt empfunden hat.

      Anna-Elisabeth hat die Erfahrung gemacht, dass sehr viele Leute eher mitleidig reagieren, wenn sie erzählt, dass sie ihre Pläne ändern musste. Das findet sie falsch, und darüber schreibt sie.

      Du findest, das wäre keinen Artikel wert gewesen?

      Herzliche Grüße,

      Katharina

      Antworten
  6. Auch ich hatte mir die Geburt meines Sohnes anders vorgestellt, nur leider habe ich schiefes Becken, sodass er nicht normal geboren werden konnte. Der Kaiserschnitt hat ihn gerettet und dazu mich auch. Ich habe mir deshalb noch nie Gedanken gemacht, ich war einfach froh, das im Krankenhaus innerhalb von kurzer Zeit der Kaiserschnitt durchgeführt wurde und ich ein gesundes Kind hatte.
    Gott sei Dank gibt es die Entbindungsstationen und Gott sei Dank wird man dort super betreut. Viele Frauen in anderen Ländern wären froh über solch eine Möglichkeit, daher denke ich man sollte sich über solche Kleinigkeiten wie einer Planänderung keine großen Gedanken machen, sondern froh über die Hilfe sein.

    Antworten
    • Natürlich ist man froh über Hilfe, aber ich verstehe nicht wieso kan nicht auch traurig sein darf über bestimmte Sachen. Und leider wird man nicht überall sehr gut betreut und viele Frauen berichten heute noch von Gewalt unter der Geburt.
      Und auch deshalb ist der Wunsch nach einer Hausgeburt absolut verständlich. Und wenn das nicht klappt darf man traurig sein und trotzdem gleichzeitig froh, gesunde Kinder zu haben. Punkt.

      Antworten
    • Liebe Christine,

      wie gut, dass du dank moderner Medizin die Geburt überlebt hast. Genau für solche Fälle ist die Geburtsmedizin schließlich da!

      So, wie ich den Artikel verstanden habe, will Anna-Elisabeth genau darauf hinaus: Eine Planänderung war nötig, und deshalb gab es sie. Das bedeutet aber nicht, dass sie eine schlechte Geburt gehabt hätte.

      Herzliche Grüße,
      Katharina

      Antworten
  7. Ich bin selbst nach 37 Stunden Wehen und Komplikationen im Krankenhaus beinahe bei der Geburt meines Kindes verstorben. Nur dem hervorragenden Ärzteteam in unserer Kinder-und Frauenklinik und ihrem schnellen Handeln habe wir es zu verdanken, dass mein Kind heute mit Mama und Papa aufwachsen darf.
    Wenn sich Frauen trotz der medizinischen Möglichkeiten, die wir in unseren Breiten zum Glück in Anspruch nehmen können bewusst für (Haus-)Geburten entscheiden, müssen sie auch mit den eventuell damit verbundenen Komplikationen oder Folgen rechnen. Wenn ich meinem Kind bewusst die bestmögliche medizinische Betreuung während der Geburt in einer Klinik verwehre weil ich als Mutter eine Hausgeburt im Kerzenschein vorziehe, dann ist GENAU DAS für mich eine Geburt zweiter Klasse!
    Als Frau und Mutter muss man für diese Entscheidung dann aber auch die entsprechende Verantwortung übernehmen und nicht andere wegen ihres Mitleides anprangern!
    Ich jedenfalls fühle mich mit meinem Geburtserlebnis von Ihrem Artikel verhöhnt.

    Antworten
    • Die bestmögliche medizinische Versorgung ist nur da angebracht wo sie auch notwendig ist.
      Ich empfehle Unterhaltungen mit Frauen die ihre Kinder zuhause geboren haben oder online Erfahrungsberichte darüber…
      So sollten Geburten sein und nicht voll von Interventionen wie es im Krankenhaus oft der Fall ist.

      Antworten
    • Liebe Nina,

      ich danke dir für deinen Kommentar! Wie gut, dass du mithilfe der Geburtsmedizin die Geburt deines Kindes überlebt hast. Leider gibt es auch heutzutage immer noch Fälle, bei denen eine solche Notlage entsteht. Falls du magst, würde ich mich freuen, deine ausführliche Geschichte ebenfalls hier auf dem Blog zu veröffentlichen. Denn jede Geschichte ist einzigartig und wert, erzählt zu werden.

      Anna-Elisabeth hat sich sehr bewusst für Hausgeburten entschieden. Und jeweils, als sie merkte, dass etwas nicht so lief wie gedacht, die Entscheidung getroffen, in ein Krankenhaus zu fahren und die Hilfe dort in Anspruch zu nehmen.

      Ich sehe das nicht als das Verwehren von medizinischer Betreuung, sondern als die Inanspruchnahme dieser Betreuung, wenn es sinnvoll ist.

      Was ich allerdings nicht verstehe, ist wieso andere Menschen dann dafür Mitleid empfinden sollten? Schließlich war sie in jedem Moment die Person, die entschieden hat. Und genau deshalb findet sie — so habe ich sie verstanden –, dass Mitleid nicht angebracht ist.

      Falls du magst, würde ich mich sehr über eine genauere Erklärung freuen, warum du dich mit deinem Geburtserlebnis verhöhnt fühlst? So wie ich das verstehe, ging es Anna-Elisabeth doch genau darum, nur über sich zu schreiben. Sie sagt doch nicht, dass andere Geburten gut oder schlecht waren?

      herzliche Grüße,
      Katharina

      Antworten
    • Genau Sie sagen es im Krankenhaus endlose Wehen Warum?Keine Entspannung keine Natürliche Umgebung daher hören Wehen auf sind länger usw.Und dann kommt der HERR RETTER IN WEISS …..Die Wahrheit ist aber das Sie gar nicht sagen können ob es bei einer gut geplanten Hausgeburt so schlimm wäre gekommen?
      Deshalb verstehe ich Ihren Ärger nicht.Die Ärzte sind schuld nicht Unsere Heimgeburten.In Holland ist es normal und keiner stirbt.
      Sterben ist vorherbedstimmt
      Von Gott nicht von einem Arzt.

      Antworten
    • Liebe Maria,

      das stimmt: Selbst bei miesen Erfahrungen steht am Ende doch immer die Liebe zum Kind an erster Stelle. Der Rest kommt danach. Wenn es uns mit der Erfahrung schlecht geht, ist es natürlich sinnvoll, darüber zu sprechen. Es hilft nichts, es zu ignorieren.

      herzliche Grüße,
      Katharina

      Antworten
  8. Ich hab größten respekt vor Frauen die sich eine Hausgeburt wünschen. Ich hab meine Schwangerschaften ( einmal mit 18 & 21) genossen ,da ich einfach weiter gelebt habe wie vorher. Ich muss zugeben es gab keine Komplikationen und ich hatte keine Probleme mit mir selbst. Daher verurteilt mich gerne bin ich nicht einmal zum Frauen Arzt da mein Körper mir keinen Grund gab. Als die Fruchtblase platzte ab ins Krankenhaus. Auch hier hatte ich mega Glück eine so tolle Hebamme die ihren Job wirklich liebte zufälligerweise bei beiden Kinder anwesend.

    Daher denke ich auch das es kein Mitleid ist wenn jemand sagt „das tut mir aber leid“ eher ein Mitgefühl das es nicht so gelaufen ist wie man es sich wünschte.
    Vorallem jede Geburt ist etwas besonderes da Ihr einem Menschen das Leben schenkt und dafür kämpft egal wie das euer Baby leben darf .

    Antworten
    • Liebe Nadine,

      NIE(!) würde ich mir anmaßen, dich zu verurteilen, dass du nicht zum Frauenarzt gegangen bist! Diese Entscheidung ist ganz allein deine und selbst wenn du sehr ausführlich deine Lebensumstände beschrieben hättest, hätte ich immer noch kein Recht, dich für eine Entscheidung zu verurteilen.

      Und was für eine tolle Geschichte, dass du bei beiden Geburten dieselbe Hebamme hattest und so eine liebevolle Unterstützung bekamst! Das sind doch genau die Geschichten, die uns Mut machen sollen!

      Ich glaube, Anna-Elisabeth ging es eher um die Wertung: Sie hat sich zwar die Geburten anders gewünscht, aber war letztendlich glücklich, dass sie so liefen, wie sie liefen. Sie hatte keine „schlechte“ Geburt, und deshalb ist Mitleid aus ihrer Sicht nicht angebracht.

      Herzliche Grüße,

      Katharina

      Antworten
    • Hallo liebe Nadine,
      Deine Schwangerschaften und Geburten ähneln den Meinigen. Ich durfte erwünschte 3 Mädchen und 1 Jungen gebären. Da ich es mir in den Schwangerschaften überwiegend gut ging, habe ich auch keine Vorsorgeuntersuchung vorgenommen. Dies hat mir viele unnötige Sorgen erspart. Da ich gläubig bin, half es mir sehr, alle Ängste und Bedenken in Gottes Hand zu legen. Allerdings kannte ich eine Hebamme, die ich immer um Rat fragen konnte. Während meiner 4. Schwangerschaft hatte ich in der 12. u 13. Woche leichte Blutungen, weshalb ich mich mehr hingelegen sollte, was ich auch tat. Die Blutungen hörten mit der 15. Woche auf und alles ging normal weiter.
      Da ich bei meiner 1. Geburt erst das 2.Jahr im Ausland lebte und die Sprache noch nicht beherrschte, mein Mann aber sehr wohl, bin ich total ohne Vorstellung, aber mit viel Gottvertrauen mit meinem Mann zur Geburt ins Krankenhaus gefahren. In diesem Land sind Hausgeburten nicht üblich. Bei der Voruntersuchung stellte die Schwester fest, dass soweit alles in Ordnung ist und die Lage des Kindes stimmt. Das war natürlich zum ersten sehr erleichternd. Die diensthabende Hebamme, schon etwas älter und nicht gerade zimperlich, hat mich perfekt durch die Geburt gebracht, wenn es auch noch 6 Stunden dauerte, bis unser sehnlichst erwartetes Mädchen in meinen Armen lag. Tatsächlich waren es sehr anstrengende und schmerzhafte Stunden, da ich keine PDA wollte. Ich durfte auch wegen der geplatzten Fruchtblase nicht mehr gehen. Ich denke, dass eine Geburt etwas ganz Natürliches ist, und jede Frau soviel Vertrauen zu sich haben sollte, dass sie von Natur aus dazu ausgerüstet ist, eine Geburt zu bewältigen. Hier spreche ich nicht von Risikoschwangerschaften oder im Voraus erkannten Geburtskomplikationen. Das erfordert auch ein entsprechendes Handeln.
      Die 2. Tochter war so schnell geboren, dass ich es selbst nicht glauben konnte. Nach 10 min. im Krankenhaus war sie putzmunter da. Bei der 3. Tochter gingen 6 Tage über den errechneten Termin, was sich in der Größe des Kindes bemerkbar machte. Da ich das lange Liegen vor der Geburt hasste, habe ich immer so lange zu hause gewartet, bis ich den Eindruck hatte, dass ich kurz vor der Geburt bin. Da ich nun lange Stunden, aber noch nicht die ausreichende Wehenstärke hatte, fand ich es angenehm, vor dem Krankenhaus mit meinem Mann noch einige Runden zu laufen. Dies half mir, besser mit den Wehen umgehen zu können. Nach 15 min. intensiver Presswehen war auch unsere 3. herzerquickende Tochter geboren. Bei allen Kindern war es natürlich ein unsaglicher Glücksmoment, als sie in meinen Armen lagen. Dazu kam, dass wir ja vorher nicht wussten, ob Mädchen oder Junge auf uns wartete. Ich muss schon ehrlich sagen, dass dies auch eine große Motivation während der Geburt war, durchzuhalten. So war es jedes Mal eine echte Überraschung!
      Die Krankenhauseinrichtung, Hebammen usw. waren für mich im Augenblick der Geburt nicht mehr entscheidend, sondern meine eigene Einstellung zur momentanen Situation und die Unterstützung durch meinen geliebten Mann. Auch das 4. Kind wurde relativ schnell und komplikationsfrei geboren. Wir hatten 4 verschiedene Geburten mit 4 verschiedenen Kindern. Ich muss sagen, dass Gott mein Vertrauen belohnt hat, was ich aber niemals auf andere übertragen möchte. Jede Frau muss selbst entscheiden, wie es für sie passt.
      Inzwischen sind unsere Kinder groß und im Nachhinein muss ich sagen, dass die Geburten nur der Anfang sind. Für die Beziehung zu den Kindern ist jeder Tag entscheidend, nicht die Geburt alleine. Muttersein bedeutet Opferbereitschaft, Muttersein hört bis ans Lebensende nie auf. Aber es ist das Schönste und Bereicherndste in meinem Leben. Es übertrifft jede ruhelose Nacht, jede Kinderkrankheit, alle Schwierigkeiten der Pubertät. Ich wünsche allen Frauen, dass sie das Wohl ihres Kindes an erster Stelle sehen und mit Gelassenheit auf die Geburt zugehen, als solche, die das Beste für ihr Kind tun, aber auch wissen, dass ein Höherer das Geschehen lenkt und in seiner Hand hat.

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  9. Ich hatte wegen einer Schwangerschaftsvergiftung einen Notkaiserschnitt 8 Wochen vor Termin. Ich bin einfach nur dankbar,dass uns beiden geholfen werden konnte. Vor vielen Jahren hätten wir das nicht überlebt! Das reicht mir voll und ganz zur ,, Aufarbeitung „. Er ist mein einziges Kind und ich hadere auch nicht damit,dass ich keine natürliche Geburt hatte bzw. haben werde.

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  10. hallo
    ich hatte vier geburten.jede geburt war anders.jeder/jedes kind ist anders.
    die erste geburt;war spontan und schnell.er kam innerhalb einer haben stunde auf die welt.
    zweite geburt;war auch spontan doch @ martin hatte mühe mit der atmung.er wurde sofort untersucht und später dann in die inselspital bach bern gebracht.ich lag in thun.
    leider verstarb martin neun tage nach der geburt.
    dritte geburt;spontane geburt aber einige wochen zufrüh.es gab einen KS.
    vierte geburt;er kam spontan auf die welt alles war wieder gut.
    so vier geburten jede anders und trotzdem stolz vier söhne geboren zu haben.
    brauche auch kein mitleid das ist mein leben.

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  11. Warum wird immer so ein Hype um Geburt gemacht. Das ist leider bei den meisten kein Traumerlebnis. Ich habe mir das auch anders vorgestellt und war am Schluss froh dass meine Tochter und ich das gut überstanden haben. Vor 100 Jahren sind viele Frauen und Babies bei der Geburt gestorben. Schwangerschaft und Geburt ist keine rosarote Esoterik Traumwelt sondern das reale Leben. Und da läuft es leider oft anders als man sich das vorstellt. Letztendlich zählt nur eins. Mutter und Kind sind wohlauf. Egal ob natürliche Geburt mit oder ohne PDA oder ein Kaiserschnitt

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    • Liebe Fanny,

      aus meiner Sicht ist die Geburt ein Übergang, dem wir Beachtung schenken sollten. Dabei geht es nicht darum, der Schwangeren in der Schwangerschaft noch mehr Babypartys oder ähnliches aufzuhalsen. Es geht mir auch nicht um Esoterik. Es geht mir darum (und ich bin mir sicher, dass es auch Anna-Elisabeth so gemeint hat), die bestmöglichen Voraussetzungen für mein Baby zu schaffen. Und dazu gehört auch, dass ich mich auf die Geburt vorbereite. Das hat nichts mit Esoterik zu tun. Einen Marathon laufe ich ja auch nicht ohne Vorbereitung.

      Du hast Recht: Ein gesundes Kind und eine gesunde Mutter sind das Ziel. Wenn du Anna-Elisabeths Geschichte liest (https://ichgebaere.com/abgebrochene-hausgeburt/), wirst du feststellen: Sie wollte zu Hause bleiben, um genau das zu erreichen.

      Ein Kaiserschnitt ist nicht per se besser oder schlechter als eine vaginale Geburt. Eine PDA hat ihre Berechtigung (und zwar aus meiner Sicht nicht nur, wenn sie medizinisch nötig ist, sondern auch, wenn die Mutter sich schlicht dafür entscheidet). Dazu habe ich hier schon mehr geschrieben: https://ichgebaere.com/foerdere-vaginale-geburten-nimm-kaiserschnitte-ernst/

      Herzliche Grüße,

      Katharina

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    • Fanny,
      Vor 100 Jahren sind viele an Kindbett gestorben im Krankenhaus weil die GÖTTER IN WEISS Dreckige Hände hatten.
      Lesen Sie im Internet
      Semmelweis war ein Arzt der den Ärzten geraten hat sich nach der Leichbeschau zu waschen bevor Sie ihre Hände in den Körper einer Gebärenden steckten.
      Ja diese Frauen sind gestorben ihre Kinder ohne Amme verhungert. Die Frauen meiner Hochwohlgeborenen Urgrossmutter Hebamme für die Reichen Leute haben zu Hause auf dem Küchentisch entbunden.
      Wären die gestorben hätte Sie keinen Schilling bekommen.Die Armen im Spital sind alle gestorben
      Manche beginnen Suizid alles nachzulesen über ihre Vor 100 Jahren.Krankenhäuser sind für Kranke sagt ja schon day Wort.Mache Schwangere ist krank und andere eben Nicht daher kann man auch im Busch Afrika gebären besser als in Ihren Kranken Haus Albtraum.

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  12. Ich war bei meiner Geburt meiner ersten Tochter erst 19 1/2 Jahre alt und auf der Rückreise unserer Ferien. Kein Auto , nur mit dem Zug unterwegs, musste Zwischenstopp einlegen, weil das Zugunternehmen mich nicht mehr fahren liess. Nach fast 24 h Schmerzen wurde sie geboren. Bei der 2. Geburt war ich zu Hause, nach 4h heftiger Wehen war sie da. Dann kam die 3. Geburt auch wieder zu Hause, da ging so einiges schief, erst „tolle“ und plötzlich war Schluss, eigentlich wollte ich aufstehen und rumlaufen, durfte ich nicht, weil die Hebamme beim kontrollieren versehentlich meine Fruchtblase gesprengt hatte (Infektionsgefahr). Statt den Krankenwagen und Arzt zu rufen hat sie meinem Mann befohlen ihr zu helfen meine Tochter rauszudrücken, er musste von oben das Baby runterschieben, der Arzt musste dann trotzdem kommen, weil ich einen Dammriss hatte und um das Baby zu kontrollieren, das wegen der langen Geburt leicht blau anfmgelaufen war. Beim letzten Besuch hat sie dann auch gestanden, dass die Nabelschnur locker um den Hals des Babys gelegen sei. Meine Reaktion hat sogar meinen Mann erschreckt, weil ich ihr an den Kopf geworfen habe, dass ich sie erwürgt hätte wenn es gestorben wäre, denn sie hätte ja eine Spritze mit wehenfördernden Mittel dabei gehabt. Ich habe dann noch 2 Hausgeburten gehabt, allerdings nicht mehr die gleiche Hebamme. Ich habe dann nochmals eine Tochter geboren, allerdings ambulant in der Klinik, bin Mittags rein und 7h später wieder nach Hause. Und die Geburt meiner letzten Tochter wollte ich genau so erleben. Leider gab es Komplikationen, die Herztöne meiner Tochter wurden immer langsamer, sie musste per Kaiserschnitt geholt werden. Ich war froh, war ich im Krankenhaus. Keine Geburt ist leicht und auch nie ohne Schmerzen. Man verdrängt diese
    nur, weil man sich übers Baby freut.

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    • Liebe Getrud,

      ich danke dir für deine offene Geschichte! Du hast Recht; jede Geburt ist einzigartig. Deshalb sammle ich sie ja auch hier auf dem Blog. Denn egal, ob sie so lief, wie ausgemalt oder ganz anders (wobei anders ja nicht automatisch besser oder schlechter ist): Jede Geschichte ist einzigartig und wert, dass wir sie erzählen.

      Schmerzen hatte ich (Katharina, nicht Anna-Elisabeth!) bei manchen Geburten mehr, bei anderen weniger. Ich glaube ich, dass schmerzfreie Geburten nicht grundsätzlich besser oder schlechter sind als Geburten mit Schmerzen; solange wir sie als überwiegend positiv empfinden.

      Herzliche Grüße,

      Katharina

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  13. Geburten sind so unglaublich voll von Überraschungen, von Gefühlen, von Entscheidungen, von Momentaufnahmen.

    Meine liebe Freundin, vielen Dank das du deine Geschichte für so viele lesbar teilst. Ich weis wie extrem gut du dich auf deine Geburtsreisen vorbereitet hast. Ich fühle wie sehr du deine Wünsche und Vorstellungen hattest und trotzdem hattest du den Mut, zu jedem Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen zu treffen, für euch. Hätte alles anders laufen können? Gewiss. Betrachten wir eine Geburt von außen, könnte es unzählige Verläufe und Szenarien geben. Darüber zu grübeln, das typische „was wäre wenn“ ändert die Vergangenheit nicht. Das du, wie viele von uns an den Verläufen zu knabbern hast verstehe ich.

    Ich möchte dir eine große Portion Anerkennung und Respekt hier lassen, denn du hast zwei wundervolle Kinder geboren.

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  14. Vielen vielen Dank für das Teilen dieser Geschichte. Sie hat mich zu Tränen gerührt, denn ich sehe mich selbst darin. Ich werde sie ausdrucken und dort aufhängen, wo ich sie immer wieder sehe – wenn die Zweifel wiederkommen und ich Stärke brauche. Vielen Dank!

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  15. Ich habe drei Kinder auf die Welt gebracht. Alle in einem Uniklinikum. Wehenmittel oder ähnliches, die aus Prinzip verabreicht wurden, kenne ich nicht.
    Der Älteste und die Jüngste kamen per Sectio, der mittlere auf normalen Wege.
    Mutter-Kind Bindung? Amüsanterweise zu meinen Sectio-Kindern von Anfang an besser als zum ’normal‘ geborenen.
    Ich würde keine Hausgeburt wollen und auch keine in einem Geburtenhaus – einfach weil ich mir den Stress des Verlegens mitten im Geburtsvorgang nicht antun wöllte.
    Allerdings empfinde ich das im Kreissaal liegen auch nicht als stressend – jedenfalls nicht mehr als ich es zu Hause unter Wehen genauso wäre.
    Dennoch, jeder Mensch ist anders und somit sollte jede Frau, sofern nichts medizinisches dagegen spricht, diese Entscheidung frei treffen können.
    Ich bin in beiden Unikliniken gut behandelt worden – fachlich wie menschlich – habe aber auch schon anderes aus diversen Krankenhäusern gehört.
    Das einzig fragliche war, warum auch die dortigen Hebammen einen ewig dazu ermuntern wollen es natürlich zu probieren – manchmal ist da der Instinkt weiter als alles was diese beurteilen können.
    Ich bat jedenfalls in beiden Fällen bereits einige Stunden zuvor um die Sectio, ehe die medizinische Notwendigkeit zu erkennen war.
    (Sohn hing mit Armen in der Nabelschnur, Tochter wurde nach Geburtsstillstand auf Grund absinken des Blutsauerstoffwertes geholt.)

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  16. Hallo zusammen,
    ich habe den Artikel gelesen und die vielen Antworten zum Teil nur überflogen…
    auch bei mir war es ein auf und ab…. ich habe 3 Kinder und jede Geburt davon 2 mit Kaiserschnitt war einzigartig und schön zugleich…
    die erste Geburt verlief für mich zum damaligen Zeitpunkt schlimm sehr schlimm würde ich sagen knappe 35 Stunden Wehen dann blieb der Kleine auch noch in meinem Rippenbogen hängen, sodass der Arzt mit seinem Unterarm nachhelfen mußte, doch zum Glück ging alles gut und mein Sohn kam gesund zur Welt. bei der 2. Schwangerschaft wurde festgestellt dass ich keine
    massive symphüsen Lockerung habe und mir das laufen besonders Treppen steigen nur mit wahnsinnigen Schmerzen verbunden war, damals wohnten wir im 4. Stock ohne Aufzug. aber auch das ging zum Glück vorbei. im 4. Monat wurde mir dann mitgeteilt, das ich dieses und evtl. weitere Kinder nicht mehr durch eine normale Geburt zur Welt bringen könnte. also Kaiserschnitt und mein Sohn kam gesund zur Welt. bei der 3. Schwangerschaft wieder Kaiserschnitt das wusste ich gleich von Anfang an… der Tag war da ich wurde in den OP gebracht und vorbereitet… und Lena meine Tochter kam gesund zur Welt…. was wollte ich mehr 3 gesunde Kinder…. 2 Tage nach der OP bekam ich Halsschmerzen und meine linke Gesichtshälfte war wie gelähmt… nach vielen Untersuchungen wurde ich dann am frühen Morgen um kurz nach 7 Uhr nach Heidelberg in die Uniklinik verlegt weil man in der anderen Klinik nichts mehr für mich tut konnte. an diesem Tag hatte mein ältester seine Einschulung an der ich leider nicht teilnehmen konnte. in Heidelberg in der Uniklinik wurden viele Test und Untersuchung gemacht mein Kehlkopf war zwischenzeitlich so angeschwollen, dass ich kaum noch Luft bekam und kaum noch schlucken konnte. gegen 18 Uhr am Abend wurde der Oberarzt gerufen der dann entschied daß ich operiert werden sollte, man schnitt mir die linke Seite am Hals zwischen Wange und Schulter auf. die Entzündung war sehr stark und alles vereitert, tagelang würde gespült und wieder frisch verbunden. ich musste ca. 4 Wochen in Heidelberg in der Klinik bleiben, meine kleine Tochter war in der anderen Klinik ganz alleine… ich wurde dann entlassen mit einer Gesichtslähmung auf der linken Seite was ca. ein dreiviertel Jahr brauchte um sich zu erholen… essen und trinken mußte ich erst wieder lernen da mein Kiefer nicht übereinander stand, mein linkes Auge mußte jede Nacht abgeklebt werden damit es nicht ausdrocknet denn blinkern ging nicht mehr… und die große Narbe am Hals ist geblieben aber wenn ich mir überlege dass das alles hätte schlimmer ausgehen können denn wären die Bakterien in den Kopf gewandert hätte kein Arzt mit helfen können… so gingen die Bakterien in Richtung Herz wodurch ich eine Herzinsuffizienz bekommen habe ABER meine Kinder sind gesund zur Welt gekommen und dafür bin ich unendlich dankbar…..
    viele Grüße Anja

    Antworten
  17. ich habe noch was vergessen…
    die Bakterien kamen von der Beatmungsmaske die leider nicht sauber war und so habe ich die Bakterien eingeatmet und eine Entzündungen an der Ohrspeicheldrüse verursacht… leider….

    Antworten
  18. Liebe Katharina, bin zufällig hier gelandet und habe deine Antworten zu den Beiträgen gelesen. es war eine grosse Wohltat für mich, so freundliche Antworten zu lesen, wo heute so viele Kommentarspalten mit häuslichen Kommentaren gefüllt werden. Auch ist gerade Geburt und Kindererziehung mit so viel Ängsten, dass man alles richtig macht verbunden und emotional ist man sehr schnell verletzt. Ich danke dir, dass du alle Frauen so nimmst, wie sie entscheiden, denn ich bin sicher, jede macht das beste. Euch allen wünsche ich nur das Beste, liebe Grüsse Isabel

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  19. Wow, ich bin überrascht und fast ein bisschen erschrocken, welche kontroversen Kommentare und gar Diskussionen eine persönliche Erzählung eines ganz individuellen persönlichen Ereignisses hervorrufen können. und doch irgendwie verständlich, wo Menschen doch dazu neigen, ihre eigenen Ängste, Sorgen und Traumata auf andere zu projezieren.

    Ich bin Ärztin und kenne die eine Seite des medizinische Systems und bin jetzt Birthkeeperin und Postpartum-Doula, nachdem ich mich für eine Alleingeburt entschieden und sie monatelang vorbereitet und als solche erlebt habe. Ich freue mich sehr, dass immer mehr Frauen die Wichtigkeit des WIE und WO einer Geburt anerkennen und lehne die moderne Meidzin als Notfallversorgung natürlich nicht ab, weil ich weiß, wie lebensrettend sein kann, wo ich selbst zig (wenn nicht hunderte) Menschenleben gerettet habe und auch viele Menschen und Angehörige in Sterbeprozessen begleitet habe.

    Ich bekomme auch oft mitleidige Blicke, wenn ich eigentlich voller Elan und ein bisschen stolz und noch immer voller Freude über das intensive lebensverändernde Erlebnis, von meiner fast viertägigen Geburt erzähle. ?

    Danach merke ich, dass das Gespräch eher in eine Richtung gehen würde, wo ich mehr für mein Gegenüber da sein musste und mich um sie/ihn sorgen und kümmern müsste, weil deren/,dessen innere Themen davon hochgeholt wurden.
    Wenn jemand seine eigenen Themen so projeziert und „mitLEIDet“ dann weil sie/er in diesem Moment eigentlich innerlcih viel mehr Aufmerksamkeit bräuchte, oft vor allem das innere Kind. Und so wird die Aufmerksamkeit weggezogen von der eigentlichen Portagonistin des Gespräches, der Mutter, die eigentlich gerade ausschließlich von sich berichtet hat und in ihrem Erlebnis einfach nur SEIN KÖNNEN UND DÜRFEN möchte. Wir Menschen wollen immer einfach GESEHEN UDN GEHÖRT WERDEN, mit dem, wer und wie und was wir sind und waren. EINFACH SEIN DÜRFEN.

    Und ich persönlich hätte auch keine Fairy-lights-Geburt, weil ich sie nicht planen wollte. ich weiß, dass man den Verlauf einer Geburt beeinflussen KANN, deshalb mache ich diese Arbeit als Birthkeeperin, ebenso wie man die eigene Gesundheit und den Körper bewusst beeinflussen kann. aber nicht wie ein Bild, was man sich malt, wie man es haben möchte, sondern mit Akzeptanz und Annahme dessen, was da ist.
    Ich vertrete aber auch die Ansicht, dass wir immer das bekommen, was wir brauchen, im daran zu wachsen zu der Person / Mutter, die wir hier auf der Erde in dieser Inkarnation sein sollen.
    deshalb bekam ich eine superanstrengende lange Geburt mit zwei Phasen von Ängsten und dem Wunsch ins KH zu gehen – weil ich nicht mehr an mich glaubte – um es dann am Ende doch zu „schaffen“ und zu lernen: Ich schaffe alles, was ich mir vornehme.“ und ich hatte zwischenzeitlich einen Harnverhalt, ich habe sogar Mal eine Tablette Paracetamol wegen des Muskelkaters nach drei Tagen,njcih wegen der Wehen ? da wirkt es ja nicht, genommen. Und ich hatte trotzdem einen Birthpool, Wassermelone und Eis gegessen, getanzt, gemacht, Mantras gesungen, eine Orgasmus, viel ruhige Minuten und viele lautes Tönen, Spaziergang im Wald und Bäume umarmt … Es war so ziemlich alles dabei.
    Wenn jemand mit aber schon mitleidige Blicke schenkt, ist gar kein Raum mehr da für diese ganze REISE, die meine Geburt war. Eine Reise zu mir selbst. und ich habe mir viel Unterstützung geholt, um diese zu gehen (zwei Doulas, eine davon für die Postpartumzeit, und eine birthkeeperin), und auch um sie im Nachhinein zu integrieren. Ich integrieren und verarbeitet immer noch nach 1,5 Jahren. Das ist NORMAL! Egal ob Kaiserschnitt, traumatisch oder natürlich spontan. eine Geburt ist DAS INTENSIVSTE INITIATIONSereignis einer Frau.

    Und ich liebe das!
    ich liebe Transformationen und solche Prozesse. und manche dauern Jahre oder gar Jahrzehnte. ich behaupte, dass es bei mir 20 Jahre (bewusste) Persönlichkeitsarbeit gebraucht hat, bis ich Mutter werden konnte. Das war mein Weg und er geht weiter.

    Und Mitleid entMACHTet, ja, bzw. vermittelt das Gefühl“Du warst machtlos, du Arme!“. Mitleid ist KEIN Mitgefühl. es wird oft miteinander verwoben, aber ich mag hier auch keine weitere Grundsatzdiskussion anführen.

    Ich wünache dir, dass du auf deinem Weg bleibst, meine Liebe, und deiner inneren Stimme vertraust, und dir an den Punkten Unterstützung nach deinem Gefühl suchst, die FÜR DICH da ist. Deine Geschichte hier zu erzählen, ist ein Teil davon, der mir zeigt, dass du unglaublich stark und selbstbewusst bist! Und das ist sicher ein Teil des Ergebnisses nach deinen Geburten und auch ein Teil davon, dass du aus welchem Grund auch immer, genau diese Geburten erleben und diese beiden wunderbaren Kinder in diese Welt bringen durftest ?

    Deine innere Stimme sagt dir immer, was deine Wahrheit ist!
    ????
    Liebe zu dir ?

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  20. Hüstel….ich habe 1980 meine Tochter bekommen. Ich hatte keinen Geburtsvorbereitungskusus oder dergleichen gemacht. Ich ging blauäugig in die Geburt. Von den Schmerzen bin ich umgehauen worden…anstatt das man mir half ..wurde alle 5min der finger in meinen hintern gestoßen…ob das köpfchen auch gesackt sei!!! Oder anstatt das ich sitzen oder gehen konnte…musste ich auf dem rücken liegen…hätte ich knien können…hätte ich wesentlich weniger schmerzen gehabt. Lange rede kurzer sinn…als der kopf kam presste ich weiter…von hecheln hat keiner was gesagt…ich riß an der ganzen rechten seite ein. Ein jahr konnte ich deswegen nicht richtig gehen. Mit einem wort…als meine tochter aus mir raus gequetscht wurde, weil ich viel zu schmal war (es hätte ein kaiserschnitt gemacht werden müssen) habe ich mir geschworen….NIIIIEEE WIEDERRRR!!! Und daran habe ich mich auch gehalten. Ich fand das ganze so schrecklich…das ich heute noch das gesicht verziehe…wenn auf geburt das thema kommt. Aber der Verdammten Hebamme …die mir nicht geholfen hat…hat 2jahre später ihre strafe bekommen. da war sie bei dem ohrenarzt u meine tochter war stark erkältet…in einem passenden momet hab ich ihr eins ins kreuz gehauen dazu habe ich das bein meiner tochter genommen…die ist nur noch in die knie gesunken und da hocken geblieben. Unterschätze nie die kraft und wut einer mutter der man übel mitgespielt hat.
    Wer heutzutage noch unbedingt kinder kriegen will soll machen und mit den konsequenzen leben. Ich habe mich für einen anderen weg entschieden und bin froh darüber.

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  21. Hallo, zufällig habe ich eure Kommentare und Erfahrungen gelesen und die Zeilen haben weit zurück liegende Erlebnisse aufgewühlt.
    Mich sehr berührt. Die Gedanken an meine Geburten und an meine eigene. Wenn ich mich an diese auch nicht bewusst erinnern kann, so begleiten mich die traumatischen Erfahrungen vor 55 Jahren bis heute. Wenn ich nachts in Angst gefangen den Geräuschen draußen lausche und Versuche diese zu deuten. Die Angst ist leichter, seit ich verstehe, wo sie herkommt. Bei meiner Geburt war das Fruchtwasser grün, ich bin zu früh gekommen und meine Mutter hatte die schmerzvollste Erfahrung ihres Lebens. Vor meiner Geburt wollte sie sieben Kinder, das war ab mir kein Thema mehr. Jedenfalls wollte die Hebamme kein Risiko eingehen und ich kam sofort nach der Geburt in eine entfernte Klinik nach Güstrow von Wittstock, wo ich Tage allein lag, gerade geboren in eine fremde kalte Welt, mit fremden Geräuschen, wurde von meiner Mutter getrennt, ohne dass sie mich zu Gesicht bekam. Aufgrund ihrer Schmerzen hat sie gedacht,ein Monster geboren zu haben. Nachdem Sie nach Tagen die Klinik verlassen durfte, ist sie als erstes nach Güstrow gefahren, um mich endlich sehen zu können, zu schauen, dass alles dran war bei mir. In der Art hat sie meine Geburt geschildert. Ich habe keine Erinnerung daran, nur die Erzählung und meine Ängste und eine sehr schmerzliche Gefühlswelt. Ich habe meine Geschichte leider erst nach dem Tod meiner Mutter so richtig verstanden, wir hatten keine emotionale Mutter Tochter Beziehung. Meine Mutter hatte zu diesem Geburtstrauma ein Kriegstrauma, sie hatte zu damaliger Zeit keine Chance und Möglichkeit, all das aufzuarbeiten. Sie war mir Zeit meines Lebens fremd. Entsprechend hatte ich meine Schwierigkeiten, fühlte mich anders als die anderen, war ein Außenseiter in der Schule, im Leben. Meine Jugend verbrachte ich im meinen Büchern und Phantasien, während die anderen zu Disko führen und Freunde fanden. Ich fand auch einen Mann, auf eine Annonce hin. Meinen ersten Mann, ich war 27, als meine Mutter einen Anfall hatte und operiert werden sollte. Sie glaubte nicht, dass sie dies überleben wird. und ich bekam so Panik, dass sie nicht mehr ihren Enkel kennen lernt. Mein Großer war unterwegs und ich hatte solche Angst, Angst mein Kind könnte hässlich sein, Angst auf die Geburt, vor dem Unbekannten. Meine Frauenärztin war sehr vorsichtig und so war ich schon Mal vorab wegen wehen in der Klinik und wieder zu Hause. 1995 waren Hausgeburten noch nicht so verbreitet, davor hätte ich aber auf jeden Fall Angst gehabt. Aus medizinischer Sicht besteht bei mir eine erhöhte Gefahr für Nierenversagen aufgrund einer schrumpfniere. Schon aus diesem Grund wäre ein Krankenhaus bei mir immer die sicherere Wahl. Dann sollte es wirklich soweit sein, ich weiß noch, dass ich wahnsinnig ungeduldig war. Und so gespannt, wie mein Kind aussehen wird, wie es sein wird. Ich hatte so eine Sehnsucht, es endlich im Arm zu haben. Und dann sass/lag ich stundenlang ab mittags allein im Krankenzimmer mit zunehmenden Schmerzen. Ab und zu schaute Mal eine Schwester rein. Herztöne pruefen. Da werden Minuten zu Stunden. Ich weiß noch wie die kalen Bäume vorm Fenster ausschauten. Und der Muttermund ging und ging nicht schneller auf. Und da war eine Ruhe die im krassen Gegensatz zu meiner inneren Unruhe stand. Und zunehmend begann ich die Pausen zwischen den Wehen herbei zu sehnen. Das Gefühl, den Schmerzen nicht mehr entkommen zu können. Einmal hielt ich es gar nicht mehr aus und stöhnte. Fragte vorsichtig, ob ich einen kaiserschnitt haben könne, Ich soll mich nicht so haben bekam ich zu hören. Also riss ich mich weiter zusammen. Irgendwie ging es dann wohl doch zu langsam und ich bekam ein wehenfoerderndes mittel gespritzt. Gott sei Dank ging es dann vorwärts. Das da was riss ging in dem großen Schmerz unter. Ich spürte, wie der Druck mit einem Mal weg war, der Kopf war durch, der Rest war ein Kinderspiel. Martin war perfekt, glatt, süß, gross und wunderschön. Schon ein richtiges kleines Kind. Man legte ihn mir auf die Brust, der Mund suchte zielstrebig und biss zu. Das ich genäht wurde, bekam ich kaum mit. Irgendwann wurden wir in den Flur geschoben, standen da eine Weile, Martin in seinem Fensterwagen, ich konnte ihn immer nur ansehen und staunen. Irgendwann war da ein Zimmer mit drei weiteren Müttern, alles Kaiserschnitte. Es war dunkel, war nacht und ich schaute das Kind an und durchlebte Stunden der Angst mit Gedanken, was dem Kind alles passieren könnte. Ich habe dann noch den René bekommen und weil ich mir so ein Mädchen gewünscht habe, die Sara mit Bindestrich auf dem ersten a. Bei den Geschwistern habe ich mich dann für ein anderes Krankenhaus entschieden, wo es freundlichere Schwestern gab. Ich war auf den Ablauf vorbereitet durch Martin, konnte die Situation selbst mit einschätzen, an die Schmerzen bei den zwei anderen Geburten kann ich mich kaum erinnern. In der Erinnerung überwiegt die Erwartung und Spannung, Freude und das Glück, was ich empfand. Und wenn ich eure Geschichten betrachte, bin ich sehr dankbar, dass einfach alles gut gegangen ist und die Kinder gesund sind. Und heute ihre Geschichten schreiben. Jede Erfahrung einer Geburt ist einzigartig für Mutter und Kind. die Erfahrungen sind Augenblickaufnahmen, wie alles im Leben und die Bedeutsamkeit habe ich versucht, an meiner eigenen Geburt zu erzählen. Wenn ich das Rad zurück drehen könnte, ich würde alles genauso wollen, jedes einzelne Erlebnis, den Schmerz, das Wunder, jedes einzelne meiner hübschen Kinder. Ich liebe sie, wie nur eine Mutter lieben kann, wenn ich es ihnen auch nicht immer so zeigen konnte. Ich glaube, dass auch meine Mutter mich so geliebt hat, wenn sie es auch nicht so zeigen konnte, mit Trost und Verständnis. Mir hat Mal jemand gesagt, eine Mutter gibt ihr bestes, so wie sie es versteht und das ist gut. Petra

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  22. Hallo ihr Lieben

    Ich finde es mega gut wenn jemand d von erzählt von den Erfahrungen seiner Geburten. jede Geburt ist anders ob geplant oder nicht geplant man sollte stolz auf Frauen sein die davon erzählen und auch sowas dann durch gemacht haben den ich weiß wie es an den nerven zerrt und alles keine Geburt ist schlecht und Klassen gibt es bei Geburten nicht den jede Geburt ist was besonderes.

    Ich bin selbst Mama von 2 Kinder hatte selbst 2 Geburten die ich unter Tränen gelacht habe bei meiner ältesten war es ein notkaiserschnitt sie kam zwei Monate zu früh da die plazenta sich gelöst hat wir mussten 2 Monat im Krankenhaus bleiben nach der Geburt kam der Arzt zu mir und sagte das es einen 50 50 Chance ist das sie überlebt ich habe dadurch 0berhaupt mciht gecshlafen erst am nächsten tag wo ich zu ihr dufte und geshene hab das sie überlebt hat konnte ich schlafen “ die bilder wie mein kind an schläuchen lag gönn ich keinem“.die 2 war auch ein notkaiserschnitt die Ärzte haben kein Mutter Mund mehr gefunden ich wusste nichts die haben schnell gehandelt voll Narkose bekommen Kind wurde geholt sie lag im dicken grünen fruchtwasser, hatte einen Gebärmutter riss die 1 kaiserschnittsnatbe ist aufgegangen innen 10 min später wäre ich mit ihr verblutete.
    Ich habe 2 Geburten wo ich mein Leben und das der Kinder fast verloren hätte ich habe 2 Kämpfer Mädels wenn ich sie mir heute anschauen bin ich sehr stolz auf die beiden und glaubt mir wenn die beiden alt genug sind werde ich ihnen da von erzählen ich trage die Narbe von den geburte mit stolz.

    Kinder und Geburten egal welche Art und Weise einem das besonderes und nichts schlechtes und auch nichts was man in Klassen teilt.

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  23. Hallo, stimmt, jede Geburt, jedes Kind ist anders. Was wichtig ist, dass allen am Ende gut geht. Meine Schulkameradinhatte beim zweiten Kind hat sich auf eine Geburt im Krankenhaus vorbereitet. Die Tasche war gepackt, die Hebamme, mit der auch das erste Kind geboren wurde, sollte angerufen werden, um meine Freundin ins Krankenhaus zu fahren. Der Papa sollte zu Hause mit der Erstgeboreren bleiben. Also kam die Hebamme, die Tasche stand schon vor dem Haus und meine Freundin wurde zur Türe Begleiter. Die Hebamme meinte aber erst, die will die Schwangere erst anschauen. Nach der Untersuchung stand fest, 30 Minuten Fahrt zum Krankenhaus ist zu riskant, es ist sehr weit schon und das Kind wird zu Hause geboren. War eine gute Geburt. Alle wohlauf.

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  24. Hallo ihr Lieben,
    bei mir persönlich wäre eine Hausgeburt nichts. Bei der ersten Geburt war ich schon weit über Termin. Auch nach 14 Tagen wollte der Muttermund sich nicht öffnen, fast keine Wehentätigkeiten.
    Also wurde ich ins Krankenhaus gelegt und zum Kaiserschnitt vorbereitet, weil auch Einleitung nichts gebracht hatte. Ich lag auf dem Tisch und wurde von der Hebamme zur OP vorbereitet. Wir mussten warten, die genaue Uhrzeit war nicht geplant. Plötzlich waren die Herztöne vom Kind langsamer, es war ein Notkaiserschnitt. Das Kind wurde innerhalb 30 Minuten rausgenommen. Fruchtwasser war grün, der Nabelschnur mehrmals ums Hals geschlungen, keine Schance auf normale Geburt gehabt. Das wir damals Glück hatten, habe ich erst bei der zweiter Geburt verstanden. Da war ich erst in der 37 Woche und kam zur normaler Untersuchung zum Frauenarzt. Ab da ist alles schief gelaufen. Es wurde CTG geschrieben, daß Papier war nach 15 Minuten leer. Die Arzthelferin en haben nicht nachgeschaut, dass CTG nicht gut war, haben mich ins Wartezimmer geschickt. Erst nach einer Stunde war ich dran beim Arzt. Es wurde erklärt, dass CTG nicht gut sei, nach langen hin und und her, musste ich zur OP. Gleich ins Krankenhaus, das in 50 Meter war. Der Frauenarzt war der gleiche (wir wohnten in einer kleiner Stadt). Als mir die Nagelgelegt wurde, spürte ich den Kampf meines Kibdes im Bauch, es hat getreten, ich dachte, dass er selbst daraus kommt. Als ich nach der Voll Narkose aufwachte, wurde mir gesagt, daß Kind ist tot. Es war schon tot, als sie den Bauch öffneten. Nach 15 Minuten haben sie alke Wiederbelebungsversuche eingestellt. Später erfuhr ich, dass eine Teilnarkose in diesem Fall besser wäre, weil VN zu stark ist. Trauer ohne Ende. Der Große hat sich so auf seinen Bruder gefreut und dann… In zwei Jahren wurde ich wieder Schwanger. Der Wunsch nach einem Kind war sehr groß. In der 17 Woche wurden bei mir Antikörper entdeckt, Resus Faktor Blutunverträglichkeit. Ich sollte laut Arzt mich in 3 Wochen bei der Uniklinikum melden. Habe mich in zwei Wochen angemeldet. Dort wurde ich nach Köln geschickt, 250 km von uns entfernt. Professor Dr. Bald in Köln hat mir erklärt, dass wenn ich mich paar Tage später bei der Uniklinikum gemeldet hätte, hätte ich das Kind verloren. Es müsste Blutransfusion über die Nabelschnur gemacht werden und zwar, so schnell wie möglich. HB vom Kind lag bei 2,6, ich wär da nicht mehr am Leben… Nach zwei Tagen noch eine Blutransfusion. Und dann alle zwei Wochen, bis zur Geburt. Für 3 Tage ins Krankenhaus, dann zurück. 11 mal wurde die Blut ausgetauscht. Es wurde ein Termin für Kaiserschnitt geplant. Ich wollte auch in Köln entbinden, füllte mich dort sicherer. Mir wurde eine normale Geburt angeboten, ich wollte kein Risiko mehr. Mein Kind wollte aber nicht bis zum geplanten Termin warten, es hat sich einen Tag früher mit Wehen in der Nach gemeldet. Zum Glück übernachteten ich bei meinen Bekannten in Leverkusen, es war keine lange Fahrt. Ich würde im Krankenhaus wieder aufgenommen, untersucht. War alles OK, die Wehen wieder weg. Die OP wurde aber am gleichen Tag mittags gemacht. Es war eine Teilnarkose, gute Unterhaltung mit dem OP Team. Das Kind kam wohlauf auf die Welt, musste nzr doch ins Kinderklinik, weil Billurubinwerte nicht gut. So lag mein Sohn nackt mit Brillen 4 Tage unter der Lampe. Ich konnte ihn einmal am Tag besuchen und stillen, am Tag war die Milch abgepumpt. Mein Kleiner wird in diesem Jahr 20. Ich bin froh, dass ich auf mein Gefühl gehört habe.

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  25. Ihr durftet alle mindestens ein Kind gesund gebären. Ich habe meinen kleinen Schatz 8 Wochen vor der Geburt gehen lassen MÜSSEN und werde das Glück „Mutter zu sein“ nie in meinem Leben erfahren dürfen…bis ich sterbe…Darum tut es mir weh über eure schwierigen Geburten (das ist schon schlimm genug) solche Dinge zu lesen. Ich werde NIE in fröhliche Kinderaugen sehen dürfen, was ich mir doch sooooo sehr gewünscht habe ?

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  26. Ich war vor wenigen Tagen mit meiner Tochter in einem Indoorspielplatz. Kurz nach uns kam eine Gruppe Pflegekräfte mit behinderten Kindern im Alter von 5 – ca. 15 Jahren. Teilweise im Rollstuhl, blind und an der Umgebung kaum teilnehmend. In diesem Moment war ich so dankbar für mein gesundes Kind, dass die Welt neugierig entdecken, sehen und erleben kann. Wer hier die ganze Zeit nur über seine schlimme(n) Geburte(n) rumjammert, hat das Wichtigste vergessen! Sein(e) gesundes/ gesunden Kind(er)!

    Wenn eine Frau die Geburt traumatisch erlebt hat, hol die Hilfe, aber jammere nicht dein Leben lang rum. Im Leben läuft’s nie wie geplant, wie sind im Leben nicht bei wünsch dir was. Passiert etwas tolles, wie eine schöne Geburt, dann sei dankbar dafür. Aber vor allem sei dankbar für all die gesunden Kinder, die (auch dank neuester Medizin) das Licht der Welt überhaupt erblicken und gesund sein werden.

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  27. Die Menschen haben echt Luxusprobleme.
    Im MA z. B. wären Frauen froh gewesen so etwas zu überleben mit ihrem Kind!
    Hauptsache ist doch, dass ihr alles überlebt habt und am Ende gut gegangen ist.
    Ist doch wurscht, wo das Kind zur Welt gekommen ist.
    Ich habe mich sogar freiwillig für einen Kaiserschnitt entschieden. Bis heute habe ich es nicht bereut und würde es wieder so machen. Also alles Gute für die Zukunft ?

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  28. ich habe 3 Kinder und hätte bei allen eine frei arbeitende Hebamme. Hausgeburt war immer mein Wunsch, aber der erste war viel zu früh (vorzeitiger Blasensprung ohne Wehen, trotzdem spontan entbunden). Die Hebamme war die ganze Zeit ausschließlich bei mir.
    Zwischen K1 und K2 hätte ich 2 Fehlgeburten, davon eine mit Ausschabung. Danach war keine Hausgeburt mehr möglich durch die evtl. vorhandenen Narben in der Gebärmutter. Eine VERANTWORTUNGSVOLLE Hebamme will, dass für eine Hausgeburt alles 120% gut ist oder sie lehnt ab. Dein Wunsch ist hier also nicht das Problem, sondern die falschen Hoffnungen, die die Hebamme da geweckt hat.
    sorry, aber es heißt nicht umsonst „Schuster, bleib bei deinen Leisten“. K2 und K3 sind im Krankenhaus, ambulant und ohne jede ärztliche Intervention geboren. Aber im Notfall wäre alles da gewesen. Sowas nennt man Verantwortung.

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