Wassergeburt

Bild von Stefanie Bruns

Interview mit Stefanie Bruns über Alleingeburten, Geburtsvorbereitung und Selbstbestimmung: „Sicherheit war für mich zu Hause“

Vor ein paar Wochen stand mir Stefanie Bruns für ein Interview zur Verfügung. Den meisten Menschen ist sie bekannt als die Systemikerin oder einer der beiden Köpfe der Online Coaching Akademie bekannt.

Mit mir sprach sie statt über ihr Business über ihre Geburten, ihre Einstellung zu Alleingeburten und ihren Blick auf unser Gesundheitssystem.

Sie erzählt, wie sie ihr erstes Kind im Krankenhaus gebar, und dass diese Erfahrung für sie den Grundstein legte, ihre weiteren Kinder nicht mehr im Krankenhaus zu gebären.

Sie berichtet von einer „halb-geplanten“ Alleingeburt, von einer Geburt in Beckenendlage, und einer Geburt, die so schnell war, dass sie ihren Mann gar nicht mehr geweckt hat.

Stefanie erklärt auch, dass sie sich wünschen würde, dass Frauen selbstbestimmt im Krankenhaus gebären könnten.

Sie empfiehlt Frauen, sich so viel Wissen wie möglich anzueignen.

Aus meiner Sicht zeigt dieses Video eines sehr deutlich: Wenn Frauen Informationen haben und wissen, worum es geht, ist das der erste Schritt hin zu einer selbstbestimmten Geburt — unabhängig vom Geburtsort.

Ich bedanke mich bei Stefanie für ihre Zeit, ihre klare Sprache und ihr Vertrauen in die weibliche Gebärkraft!

Wenn du das Interview lieber hören statt lesen willst, kannst du hier zum Ende des Beitrages springen. Dort ist das Video eingebettet.

* In diesem Beitrag nennt Stefanie Bücher, die sie empfiehlt. Die Links sind Affiliate Links, das heißt: Wenn du über den Link das Buch bestellst, erhalte ich eine kleine Provision. Auf deinen Kaufpreis wirkt sich das nicht aus; Amazon verdient einfach ein bisschen weniger an deinem Kauf und ich dafür auch. Die entsprechenden Links sind mit dem Sternchen(*) gekennzeichnet.

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Melanie: Jubel, Trubel — Lasst mich doch einfach in Ruhe machen!

Melanies zweite Geburt sollte ganz anders verlaufen, als ihre erste. Aus der geplanten Kuschel-Hausgeburt wurde eine Frühgeburt im Krankenhaus, die sie dank viel Selbstbewusstsein gegen die Krankenhausroutine stark gemeistert hat! Sie hat mir erlaubt, ihren Blogbeitrag, der ursprünglich hier erschien, auch auf diesem Blog zu veröffentlichen. Auf ihrer Seite https://herzenswege.blog schreibt sie über das Leben mit 2 Kindern, über ihre Familienbetreuung, Artgerecht-Coaching und vieles mehr. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall!

 

Vorbereitung

In über 200 Tagen Vorbereitung hatte ich mir so viele Gedanken darüber gemacht, wie meine Wunschgeburt aussehen soll. Hatte einen Hypnobirthing-Kurs besucht, sehr viel Selbstfürsorge geübt und den finalen Plan einer kuscheligen Hausgeburt mit Pool vor dem Kamin, gemütlichem Wochenbett, vorgekochtem Essen und viel Zeit für die Familie um sich kennen zu lernen geschmiedet. Im Februar dachte ich dabei noch an Morgennebel und Raureif. Dass wir im Oktober noch fast 30 Grad haben würden, konnte keiner ahnen.

Soweit der Plan, dann kam das Leben dazwischen.

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Katharina: Übermut tut selten gut

Die Schwangerschaft

Ich war 24, als ich mit meinem ersten Kind schwanger war. Studierte, arbeitete, lebte in der Großstadt, war ständig auf den Beinen — Reiten vor der Uni, nach der Uni zur Arbeit, abends zum Tanzen. Mit dem Schlaf kam ich irgendwie aus. Mein Herzallerliebster und ich fühlten uns pudelwohl, und entschieden in dieser Situation ganz bewusst, dass wir miteinander Eltern werden wollten. Für mich war er derjenige, von dem ich überzeugt war: Er wird ein guter Vater sein, und seiner Rolle als Partner, Vater und Freund gerecht werden.

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Fragen an eine Geburtsstation und ein Geburtshaus

Während der Schwangerschaft wirst du dich irgendwann für einen Geburtsort entscheiden. Vermutlich wirst du die potentiellen Orte abklappern, um dir einen ersten Eindruck zu verschaffen. Manchmal gibt es dazu offizielle Infoabende, manchmal geht man auch einfach hin und irgendjemand führt rum, wenn gerade die Zeit ist.

Im Optimalfall sind danach alle deine Fragen beantwortet. Wenn es nicht so gut läuft, kommen dir die Fragen erst im Nachhinein…

In diesem Post möchte ich deshalb potentielle Fragen sammeln, die in einem Krankenhaus oder Geburtshaus gestellt werden könnten:

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