Blog-Startseite

Teil 1: Gebären statt entbinden

Dies ist Teil 1 der Serie „Gebären statt entbinden“.
Hier kommst du zu Teil 2 mit dem Thema „Warum ich mein Kind nicht entbinde„.
Die Übersichtsseite zur Serie findest du hier: Serie: Gebären statt entbinden.

Es gibt viele Ausdrücke, um dieses Ereignis zu beschreiben:

  • ich gebäre
  • ich werde entbunden / das Kind wird entbunden
  • das Kind wird geboren
  • das Kind kommt zu Welt
  • ich entbinde
  • ich bekomme ein Kind
  • die Frau kommt nieder

und dann noch die eher ungewöhnlichen Varianten, die ich persönlich bereits gehört habe (diese Liste lässt sich wohl beliebig fortsetzen — hinterlasse mir gerne einen Kommentar, wenn du noch einen Ausdruck hinzufügen möchtest!)

Weiterlesen »Teil 1: Gebären statt entbinden

Die ultimative Typologie der werdenden Väter

Vielleicht interessiert dich auch mein Beitrag „Väter, Partner*innen und Doulas während der Geburt“, auf den ich hier bald verlinken werde.

Frauen, die mehrmals schwanger waren, werden dir sagen, dass jede Schwangerschaft einzigartig ist. Jede Schwangere ist einzigartig. Und auch jeder werdende Vater ist einzigartig. Und doch gibt es Muster, die immer wieder auftreten. Hoffentlich kann ich auch dir mit diesem Artikel ein Schmunzeln entlocken. (Natürlich lässt sich diese Typologie auch auf Partner*innen anwenden, die sich nicht als „Vater“ definieren. Bitte verzeiht mir, dass ich entgegen meiner sonstigen Praxis in diesem Beitrag explizit von Vätern schreibe statt wie sonst von Partner*innen.)

Weiterlesen »Die ultimative Typologie der werdenden Väter

„Oh weh!“ Der Begriff der Wehe

Einer der wichtigsten physiologischen Vorgänge bei der Geburt ist das rhytmische Zusammenziehen der Gebärmutter. Diese „Musikelkontraktionen“ (ja, die Gebärmutter ist ein Muskel!) sind nötig für die Geburt: Zum Einen bewegt sich daduch das Kind im Bauch nach unten, Richtung Gebärmutterhals. Und zweitens verkürzt sich der Gebärmutterhals. Beide Vorgänge sind nötig, damit das Kind zur Welt kommen kann.

Dieses rhythmische Zusammenziehen kann mit dem lateinischen Lehnwort „Kontraktion“ bezeichnet werden. (lateinisch contractio, = Zusammenziehung). Meistens wird es jedoch anders genannt, nämlich „Wehe“.

Weiterlesen »„Oh weh!“ Der Begriff der Wehe

Vor- und Nachteile einer ambulanten Geburt

Eine ambulante Geburt ist eine Geburt im Krankenhaus, nach der du mit deinem Kind wieder nach Hause gehst, anstatt auf die Wöchnerinnenstation verlegt zu werden.

Eine ambulante Geburt ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Wie alles im Leben, hat auch eine ambulante Geburt Vor- und Nachteile. Welche für dich persönlich mehr wiegen, kannst natürlich nur du entscheiden.

Weiterlesen »Vor- und Nachteile einer ambulanten Geburt

Schock: Wenn dein*e Partner*in deine Wunschgeburt ablehnt

Wenn andere Menschen deine Idee einer Geburt ablehnen, kannst du relativ einfach verhindern, dass sie großen Druck auf dich ausüben. Anders sieht das natürlich aus, wenn dein*e Partner*in deine Idee einer gelungenen Geburt nicht teilt.

Die Beziehung zu dieser Person ist dir schließlich wichtig, und es ist dir wohl kaum möglich, ihr konsequent aus dem Weg zu gehen. Wenn du das Thema nicht ansprichst, wird es gären und hat großes Konfliktpotential. Deshalb ist es in jedem Falle sinnvoller, wenn ihr während der Schwangerschaft deine Wünsche besprecht und einen Weg wählt, der für beide Menschen gangbar ist.

Mir persönlich ist diese Problematik besonders beim Thema Hausgeburt begegnet, aber auch bei anderen Geburtsorten und -arten kommt es vor.

Weiterlesen »Schock: Wenn dein*e Partner*in deine Wunschgeburt ablehnt

Was ist eine Doula?

Der Begriff Doula kommt aus dem Griechischen und bedeutet Dienerin oder Magd.

Für eine gebärende Frau ist die Doula eine Begleiterin, eine Stütze, eine „Wohlfühlbeauftragte“. Heutzutage übernehmen auch immer mehr werdende Väter oder Partnerinnen diese Aufgaben. Es gibt aber immer auch Situationen, in denen bereits vorher feststeht, dass innerhalb der Familie oder des engen Freundeskreises keine Person zur Verfügung steht, die gebärende Frau zu begleiten.

Weiterlesen »Was ist eine Doula?

Kaiserschnitt vs. Tod. Ergo: Kaiserschnitt

Kaiserschnitte retten Leben

Ich wünsche mir, dass ich nie einen Kaiserschnitt haben werde. Ich finde die Vorstellung eines Kaiserschnitts, in einer klinisch reinen Umgebung, in der ich (wenn überhaupt) nur Beobachterin bei der Geburt meines Kindes bin, traurig. Mein Grundgedanke ist es, dass Frauen in fast allen Fällen in der Lage sind, ihre Kinder spontan und ohne größere medizinische Eingriffe zur Welt zu bringen — und dabei statt Schmerzen sogar Glück empfinden können.

Dennoch bin ich froh, dass es Kaiserschnitte gibt.

Weiterlesen »Kaiserschnitte retten Leben

Medizinische Voraussetzungen für eine Hausgeburt

In Deutschland gilt prinzipiell die freie Wahl des Geburtsortes. Praktisch wird diese aber eingeschränkt: Wenn du nicht allein gebären willst, sondern in Zusammenarbeit mit einer Hebamme, dann darf diese Hebamme dich nur unter bestimmten Voraussetzungen bei einer Hausgeburt begleiten bzw. wird dir, selbst wenn es rechtlich möglich wäre, von einer Hausgeburt abraten.
Diese medizinischen Voraussetzungen für eine Hausgeburt sind:

Weiterlesen »Medizinische Voraussetzungen für eine Hausgeburt