Kaiserschnitt

Die Farbenlehre des Fruchtwassers

Fruchtwasser — ein komisches Wort. Das Wasser, in der die Frucht deines Leibes heranwächst. Dein Nachwuchs „schwimmt“ darin und genießt deshalb (bis zu einer gewissen Größe) eine hohe Bewegungsfreiheit im Mutterleib. Das Fruchtwasser bremst alle äußeren Einflüsse auf das Baby ab — Bewegungen, Stöße, Geräusche.
Indem das Baby Fruchtwasser schluckt, übt es die Schluckbewegungen für das Leben außerhalb des Mutterleibes, wenn es auf Saugen (wird übrigens ebenfalls bereits im Mutterleib trainiert: Über’s Daumen-nuckeln) und Schlucken der Milch angewiesen ist, um zu überleben.

Baby, Plazenta und Fruchtwasser sind von der Fruchtblase umschlossen, und zwar im Normalfall bis kurz vor der Geburt.

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Anna: Traum(a)geburt: Jede Geburt hat ihren Platz

Anna schreibt über ihre beiden Geburten — Kaiserschnitt und Hausgeburt im Wasser, aber sie schreibt auch über uns Frauen und über überhöhte Wünsche, über Fehlinterpretationen und den Mangel an Vertrauen in unsere eigene Entscheidung — egal, wie diese ausfällt.

 

Aus meiner Erfahrung ist der Grat zwischen Geburtstrauma und Traumgeburt sehr dünn. Für die eine Frau wäre die gleiche Geburtserfahrung eine Traumgeburt, für eine andere kann sie zum Geburtstrauma werden.

Es kommt allein auf das Empfinden der Frau an.

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Das Problem, das nur Frauen haben — und auch die nur selten

Alle Menschen wurden geboren. Wir haben also alle zumindest diese Geburtserfahrung. Die meisten wissen über ihre eigene Geburt sehr wenig. Und die meisten interessiert das Thema dann auch nicht mehr groß — bis es aus medizinischen oder persönlichen Gründen wieder ins Leben tritt.

Bei rund der Hälfte der Bevölkerung steht außer Frage, dass sie irgendwann Kinder gebären. Klar, der durchschnittliche Mann hat keine Gebärmutter.

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Logo von Ich Gebäre und Titel des Beitrags: VBAC Home birth Melissa

VBAC: Home birth — Ungeplante Hausgeburt nach Kaiserschnitt: Melissas Geschichte [in English]

Melissa hatte eine ungeplante Hausgeburt nach einem Kaiserschnitt [VBAC: Home birth = Vaginale Geburt nach einem Kaiserschnitt: Hausgeburt]. Ihre Geschichte erschien ursprünglich auf ihrem Blog Pretty Messy Melon. Ich darf ihre Geschichte hier ebenfalls veröffentlichen. Selbstverständlich liegen alle Rechte an Text und Bild ausschließlich bei Melissa. Sie hat ihre Geschichte auf Englisch veröffentlicht.

Auf den Bildern ist ein Neugeborenes zu sehen. Falls du die Geschichte lesen möchtest, aber keine Bilder sehen magst, kontaktier mich bitte. Ich schicke dir gerne die reine Textversion.

Melissa posted the story of her second birth on her blog. The original blogpost can be seen here: https://prettymessymellon.com/beautiful-vbac-home-birth-story/

Melissa gave me permission to copy her story and the fotos with it. All content belongs to her.

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Uschis Zwillinge

Die medizinische Vorgeschichte

Ich werde ein bisschen ausholen, weil das bei uns alles nicht so einfach war. Mein Mann Sascha und ich wollten schon immer Familie — und gerne eine große. Wir haben beide dafür unseren Job bei der Bundeswehr gekündigt und nochmal komplett umgesattelt weil wir beide die Meinung hatten, Bundeswehr und Familienplanung nicht so kombiniert zu bekommen, wie wir uns ein Familienleben vorstellen.

Das hat alles super geklappt. Dann wollten wir erst ein bisschen arbeiten gehen, wir dachten ja, wir hätten noch ewig Zeit. Vor zwei Jahren ist dann bei mir ganz überraschend ein riesengroßer Tumor am Eierstock festgestellt worden. Das war ein Schock. Innerhalb einer Woche stand unser Leben voll auf dem Kopf; ich war plötzlich schwerkrank und es hieß, der Tumor habe so viel kaputt gemacht — wir sollten uns von unserem Kinderwunsch trennen.

Maria: Schlechte Herztöne führen zum Kaiserschnitt

Ich heiße Maria und bin 22 Jahre alt. Ich möchte euch meine Geschichte über die Geburt meines Sohnes Ben erzählen.

Der errechnete Termin war am 22.12.2017, auf den Weg machte er sich aber schon am 19.12.2017.

Ich bin am 18.12. 2017 früher als gewohnt ins Bett gegangen, um 20 Uhr ca. Mein Verlobter war zu der Zeit bei der Feuerwehr auf einem Dienstabend. Ich bin ins Bett gegangen, aber hab noch etwas im TV gestöbert, als ich ein Ziehen bemerkte, was aber noch nicht so schmerzhaft war.

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Sonjas Kaiserschnitt: Ein Dank an alle Hebammen

Sonja erzählt von einer etwas anderen „Geburtsvorbereitung“ und der wunderbaren Hilfe der Hebammen, die sie durch sechs Tage Wehen trugen.

 

Am Montag sind es neun Jahre, seitdem meine „kleine Biene“ das Licht der Welt erblickt hat. Meine Schwangerschaft war die tollste Zeit in meinem Leben. Ich fühlte mich so fit, sah so schön aus wie nie zuvor und freute mich unendlich auf meinen kleinen blinden Passagier. Ich fühlte mich so blendend, dass ich hochschwanger, zwei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin, noch Karneval feierte (natürlich alkoholfrei) und noch beim Abbauen des Partytempels half.

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Yvonne: Klein, aber stark!

Yvonne musste erfahren, dass ihre Familie sie nicht unterstützte. Als dann gegen Ende der Schwangerschaft die Schmerzen Überhand nahmen, wurde ihr Sohn per Kaiserschnitt geboren.
Immer schon wünschte ich mir ein Kind. Durch Lebenswandel, Partner und Krankheit hat es nie so geklappt. Eine Fehlgeburt hatte ich mit 21; lange habe ich gebraucht, das zu verarbeiten.

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Tina: Gute Bindung trotz Lebensgefahr

Tina macht allen Frauen Mut, dass wir auch nach schweren Geburten eine gute Bindung zu unseren Kindern aufbauen können. Schade finde ich, dass das medizinische Personal so wenig auf ihre Ängste eingegangen ist. 

 

Ich lag 16 Stunden in den Wehen, trotz PDA hatte ich solche Schmerzen, dass ich dachte, ich müsse sterben. Dann wurden die Herztöne des Kindes schwächer; es ging alles schnell, ich hatte große Angst.

Dann kam der Notfallkaiserschnitt in Vollnarkose. Der Papa durfte nicht mit in den OP.

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