Kaiserschnitt

Michaela: Singend das Baby empfangen

Michaela erzählt davon, wie sie beim ersten Kind einen Zwilling verlor, die Geburt nur knapp durchstand, und beim zweiten Kind das Singen als Meditation nutzte, um ihren Sohn zu gebären.

Ich habe beides durchlebt — Geburtstrauma und Traumgeburt.

Das erste Kind: Nur knapp dem Notkaiserschnitt entkommen

Meine beiden Kinder sind absolute Wunschkinder. Mit meiner Tochter wurde ich sehr schnell schwanger. Schon der Beginn der Schwangerschaft war dramatisch: Knapp der Ausschabung entgangen, bekam ich eine Sturzblutung, die mich völlig schockte.

Völlig panisch fuhr ich in das Krankenhaus und es wurde festgestellt, dass mit meinem Baby alles in Ordnung sei. Damals war ich sehr erleichtert. Heute weiß ich, dass ich damals ihren Zwilling verloren habe.

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Sabrina: Die innere Stimme warnte vor den Bauchschmerzen

Sabrina erzählt, wie sie in der Schwangerschaft ihrem Gefühl statt der Meinung der sie umgebenden Menschen vertraute — und wie ihr das wohl das Leben bei einem Blinddarmvorfall rettete. Haarscharf kam sie außerdem an einem Not-Kaiserschnitt vorbei.

 

Meine erste Schwangerschaft verlief bis zur 17. Schwangerschaftswoche eigentlich toll, bis ich über ständige Bauchschmerzen klagte. Jeder meinte, „das ist doch normal, du bist schwanger, das ist halt mal so, da brauchst du nicht herumzuzicken!!“

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Lori: Wenn das Wunschbaby behindert ist

Lori teilt mit uns ihre wunderschöne Geschichte von ihrem kleinen Sohn. Ihre Liebe ist durch die Krankheit nicht weniger geworden, denn Liebe kennt keine Gründe. Dennoch würde sich Lori von unserer Gesellschaft wünschen, dass auch ihr mehr Normalität gegönnt wäre.

Es war 2012;  mein Sohn war auf dem Weg, nachdem sich 2 Sternchen von uns verabschiedet hatten.

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Isabelle: 3 Frühgeburten; mal traumatisch, mal schön.

Traumgeburt und Geburtstrauma — Bei mir war es ein bisschen von beidem.

Das erste Kind

Ich war 21 Jahre jung, als ich zum ersten Mal Mama wurde.

Eine sehr traumatische Beziehung mit viel psychischem und physischem, sowie sexuellem Missbrauch, hatte meinen Körper zu diesem Zeitpunkt bereits schwer traumatisiert.

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Monja: Der plötzliche Kaiserschnitt

Mein jetzt 5-jähriger hatte es auf einmal eilig. Er kam an einem Dienstag zur Welt.

Die ganze Schwangerschaft hatte ich schon Probleme, überhaupt zu akzeptieren, dass ich schwanger bin und ein Kind bekomme. Ich war da 33, bzw. bei der Geburt 34, und er war doch eigentlich ein Wunschkind, aber er kündigte sich irgendwie zu schnell, zu plötzlich an.

Meinen jetzigen Mann kannte ich da gerade mal 3 Monate. Ja, mir war klar, er ist mein Herzensmann, und wir wollen Kinder, aber nicht so schnell.

Nunja, David entschied anders; ich wurde trotz Verhütung schwanger.

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Mandy: Urvertrauen und eine leichte PDA

Durch das SanfteGeburt® – Konzept konnten wir uns hervorragend auf die Geburt vorbereiten und für mich eine wunderschöne Schwangerschaft und Geburt erleben bzw. genießen.

Durch das tägliche Meditieren und die Atemübungen und Techniken konnte ich mir die Geburt sehr gut visualisieren und habe sie auch so erleben dürfen.

Sven und meine Mutter waren ganz tolle Begleiter und ich habe fast keine Schmerzen in den Kontraktionen verspürt, durch das richtige Atmen und das Wissen, dass nun der Zeitpunkt gekommen ist; dass unser Baby bereit ist, zu uns zu kommen.

Leider konnten wir nicht wie gewünscht ins Geburtshaus gehen, da uns meine Frauenärztin abriet, durch meine alten Geschichten. Aber durch den SanfteGeburt®-Kurs konnte ich mir eine Liste machen, welche ich meiner Hebamme weiterreichte, die mich im Spital Bülach untersuchte.

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Claudia: Die Geburten einer Doula

Ich habe 5 wunderbare Kinder geboren und leider habe ich auch zwei Sternenkinder.

Die ersten beiden Kinder kamen in einer Klinik spontan zur Welt. Unser dritter Sohn musste per Kaiserschnitt entbunden werden. Er ist ein Regenbogenkind. Regenbogenkinder sind Kinder, die nach einer Fehl/Frühgeburt geboren werden.

Die Zwillinge sind VBAC (vaginal birth after cesarean sectio).  Sie sind spontan in der 38. Woche mit Beleghebamme geboren.

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Nadine: Der gut gelaunte OP-Arzt

Mit Kind Nr. 1 hatte ich eine anstrengende Schwangerschaft mit frühzeitigen Wehen und ständiger Übelkeit. Am Morgen des errechneten Termins hatten wir einen Kontrolltermin beim Frauenarzt. Die ganze Nacht war schlecht, ich war zigmal zur Toilette gerannt. Mir war übel. Geschlafen hatte ich kaum. Ich war einfach nur fertig und bereit, endlich mein Baby zu bekommen. Der Frauenarzt aber meinte, ich hätte keine Wehen.

Alles gut, bis in 3 Tagen. Er machte noch Scherze, ich konnte irgendwie nicht drüber lachen. Als wir wieder zu Hause waren, tröpfelte meine Fruchtblase. Telefonat mit meiner Hebamme. Sie sagte, dass wir sofort in die Klinik fahren sollten.

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Sandy: „Schatz, meine Fruchtblase ist geplatzt“

…so oder so ähnlich muss der Wortlaut gewesen sein, als wir, friedlich an einander gekuschelt, im Bett gelegen haben.Aber beginnen wir von vorne. Dazu muss man wissen, dass meine Schwangerschaft nicht unbedingt das war, das man allgemein als „Traumschwangerschaft“ bezeichnet. Im Gegenteil. Die ersten 5 Monate verbrachte ich über der Kloschüssel (in Worten: FÜNF!!). Die restlichen 4 mit Wehen, extremen Wassereinlagerungen und allgemeinen Unwohlsein.

Empathie ist keine Hautcreme

Das für mich schlimmste an meiner Schwangerschaft ist und bleibt aber die Tatsache, das mich so gut wie niemand ernst genommen hat. Am tragischsten ist es, dass sogar mein Frauenarzt mich als weinerliche Erstgebärende abgestempelt hat. Denn selbst wenn das CTG rund gelaufen ist und ich mich über Schmerzen beklagte bekam ich nur ein müdes Lächeln und seinen Standardsatz: „Das sind Übwehen, das gehört dazu. Sollte es schlimmer werden können sie ja jederzeit vorbei kommen.“

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Haushaltshilfe von der Krankenkasse

Dieser Beitrag ist Teil der Serie „Hilfe nach der Geburt“ 

Nach der Geburt hast du vermutlich andere Prioritäten, als dich um den Haushalt zu kümmern. Das sollte aus meiner Sicht auch so sein. Dennoch ist es fast immer so, dass der Haushalt irgendwie gemacht werden muss. Manchmal kann das der Vater machen (Link folgt), falls er Elternzeit hat. Manchmal können auch Bekannte oder andere Familienmitglieder helfen. Manchmal steht aber all das nicht zur Verfügung. Besonders fällt das ins Gewicht, wenn es noch ältere Geschwisterkinder gibt, die zu Hause weiter „leben“ — ergo Haushaltsarbeit produzieren.

Es gibt die Möglichkeit, dir vor der Krankenkasse eine Haushaltshilfe bezahlen zu lassen. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder nimmt dein*e Partner*in unbezahlten Urlaub und wird dann von der Krankenkasse als Haushaltshilfe bezahlt. Oder du engagierst eine professionelle Haushaltshilfe.

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