Doula

Doula Katharina

Katharina: Doula mit vielen Talenten

Heute stelle ich euch Katharina vor. Sie ist Doula und unterstützt Mütter und Familien in verschiedenen Bereichen während der Geburt und im Wochenbett. Ihre Mantra: Doulas ersetzen keine Hebammen. Sie bieten zusätzliche Unterstützung. Du willst alle Beiträge aus der Serie „Fachkräfte berichten“ lesen? Schau mal hier rein: Serie: Fachkräfte berichten.

Stell dich doch bitte kurz vor!

Mein Name ist Katharina, 45 Jahre jung, Fachberaterin in einem Babyfachgeschäft, Doula, Kursleiterin in der Säuglingspflege, Trageberaterin, Babymassagekursleitung, Stillberaterin uvm: Alles, was die Begleitung der „jungen“ Familie betrifft.

Ich habe 2 Kinder: fast 11 Jahre und fast 16 Jahre alt.

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Alexandria

Alexandria: Rainbow Baby at home after Angel Baby in hospital

Alexandria erzählt von ihren Geburten: Ihre Tochter wurde in einem unnötigen Kaiserschnitt geholt. Ihren Sohn bringt sie im Krankenhaus mit einer Doula auf die Welt. Dann hat sie eine Fehlgeburt, die sie arg mitnimmt. Ihre vierte Schwangerschaft endet mit einer Hausgeburt, die sie zwar als schmerzvoll, aber auch kraftvoll in Erinnerung hat.

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Jenny mit Levi

Jenny: Levi kam nach 2 Tagen Wehen durch einen Horrorkaiserschnitt

Jenny erzählt von der Geburt ihres Sohnes Levi: Nach 2 Tagen mit Wehen und einem Muttermund, der sich immer noch nicht vollständig geöffnet hatte, entschied Jenny sich für einen Kaiserschnitt. Leider wurde ihr Einwand, dass die PDA nicht richtig wirkte und sie deshalb auf der rechten Bauchseite alles spürte, nicht ernst genommen, als die OP begann. Jenny beschreibt, wie sie trotz dieser traumatischen Erfahrung ihren Sohn lieben gelernt hat. Und dass ihr Mann dafür gesorgt hat, dass sie durch alle Phasen der Geburt ruhig bleiben konnte.

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Bild von Stefanie Bruns

Interview mit Stefanie Bruns über Alleingeburten, Geburtsvorbereitung und Selbstbestimmung: „Sicherheit war für mich zu Hause“

Vor ein paar Wochen stand mir Stefanie Bruns für ein Interview zur Verfügung. Mit mir sprach sie statt über ihr Business über ihre Geburten, ihre Einstellung zu Alleingeburten und ihren Blick auf unser Gesundheitssystem.

Sie erzählt, wie sie ihr erstes Kind im Krankenhaus gebar, und dass diese Erfahrung für sie den Grundstein legte, ihre weiteren Kinder nicht mehr im Krankenhaus zu gebären.

Sie berichtet von einer „halb-geplanten“ Alleingeburt, von einer Geburt in Beckenendlage, und einer Geburt, die so schnell war, dass sie ihren Mann gar nicht mehr geweckt hat.

Stefanie erklärt auch, dass sie sich wünschen würde, dass Frauen selbstbestimmt im Krankenhaus gebären könnten.

Sie empfiehlt Frauen, sich so viel Wissen wie möglich anzueignen.

Aus meiner Sicht zeigt dieses Video eines sehr deutlich: Wenn Frauen Informationen haben und wissen, worum es geht, ist das der erste Schritt hin zu einer selbstbestimmten Geburt — unabhängig vom Geburtsort.

Ich bedanke mich bei Stefanie für ihre Zeit, ihre klare Sprache und ihr Vertrauen in die weibliche Gebärkraft!

Wenn du das Interview lieber hören statt lesen willst, kannst du hier zum Ende des Beitrages springen. Dort ist das Video eingebettet.

* In diesem Beitrag nennt Stefanie Bücher, die sie empfiehlt. Die Links sind Affiliate Links, das heißt: Wenn du über den Link das Buch bestellst, erhalte ich eine kleine Provision. Auf deinen Kaufpreis wirkt sich das nicht aus; Amazon verdient einfach ein bisschen weniger an deinem Kauf und ich dafür auch. Die entsprechenden Links sind mit dem Sternchen(*) gekennzeichnet.

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5 Gründe für Männliche Hebammen

Als erstes: Offiziell heißen Männer, die den Hebammenberuf ausüben, Entbildungspfleger. „Männliche Hebammen“ bringt es aber genauer auf den Punkt, denn es schwingt direkt die entscheidende Frage mit: Dürfen und sollen die das!? Obwohl sie Männer sind?

Ich finde: Ja, sie dürfen. Und ja, sie sollen.

Und hier sind meine Gründe dafür:

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„Ich hätte einfach bei den ersten drei Wehen jemanden gebraucht, der mich anleitet!“

Wehentropf ohne Betreuung — ein Beispiel für unvollendete medizinische Eingriffe.

Neulich im Gespräch mit einer Bekannten: „Klar, ich war doch im Yoga-Kurs und im Geburtsvorbereitungskurs. In beiden haben wir Wehen veratmen geübt. Ich hab gedacht, ich bin vorbereitet. Und dann war ich da im Wehenzimmer, weil die Kreißsääle ja alle dicht waren, und es wurde mithilfe von Oxytocin eingeleitet, und BÄÄM — dann kamen die ersten Wehen! Sie waren mega-stark und ich konnte nicht damit umgehen. Ich bin total verzweifelt. Es dauerte total lange, bis mal jemand kam. Ich war echt überfordert!“

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Anna: Traum(a)geburt: Jede Geburt hat ihren Platz

Anna schreibt über ihre beiden Geburten — Kaiserschnitt und Hausgeburt im Wasser, aber sie schreibt auch über uns Frauen und über überhöhte Wünsche, über Fehlinterpretationen und den Mangel an Vertrauen in unsere eigene Entscheidung — egal, wie diese ausfällt.

 

Aus meiner Erfahrung ist der Grat zwischen Geburtstrauma und Traumgeburt sehr dünn. Für die eine Frau wäre die gleiche Geburtserfahrung eine Traumgeburt, für eine andere kann sie zum Geburtstrauma werden.

Es kommt allein auf das Empfinden der Frau an.

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