Ärzt*innen

Corinna: Selbstbestimmt in der Klinik

Der errechnete Termin für mein erstes Kind, meinen Sohn, war der 01.04.
Ich war sehr aufgeregt — nicht wegen der Geburt, da hatte ich vollstes Vertrauen in meinen Körper, sondern, dass unter der Geburt meinem Kind etwas passieren könnte.
Ich hatte sehr gut vorgesorgt. Wollte unbedingt eine selbstbestimmte Geburt im Krankenhaus. Wollte nur eine Hebamme bei mir haben, die mich im Akutfall unterstützt, sonst aber Alles selbstständig machen lässt.
Die Tage nach dem errechneten ET vergingen. Ich wurde immer unruhiger, da die Ärzte eine Einleitung machen wollten, da das Fruchtwasser langsam knapp wurde. Am 12.04. sollte es soweit sein. Ich sprach mit meinem Sohn am 11.04. nachmittags und weinte. Ich bat ihn, heute zu kommen, damit wir die Einleitung nicht machen müssten. Denn mein Gefühl sagte mir, dass das gefährlich für ihn werden könnte.

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Christines Geburt: Ihre Überzeugung gegen den Rest der Welt

Wäre es nach Christines Umfeld gegangen, wäre ihr Sohn gar nicht zur Welt gekommen. Sie behielt Recht:

 

1983

Nach 4 Jahren Warten, dass ich schwanger werde, war es endlich soweit und ich hielt endlich den ersehnten Mutter-Kind-Pass in Händen. Schließlich sollte meine Tochter nicht wie ich als Einzelkind aufwachsen.

Aber es bedarf einer kleinen Vorgeschichte um zu verstehen, was genau da ablief.

11.SSW: mein Asthma macht mir zu schaffen. Beim 1.Kind kein Problem, war es diesmal fatal. Der Notarzt kam und beorderte mich auf Grund meines Zustandes und eines Status Asthmaticus ins Krankenhaus. Dort wurde irgendwie die Angabe meiner Schwangerschaft übersehen und man wollte mir das übliche Cortison in die Venen schießen.

Im letzten Moment wurde dies mit der Bemerkung „na servas, alles retour, die ist schwanger“ vom behandelnden Arzt der Schwester, die mit der entsprechenden Spritze herbeieilte, entgegengerufen.

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Julias Geburten: erst lang, dann kurz

Geburtsgeschichte von Alexander, am 12. Oktober 2011

Es war ein ganz normaler Morgen wie jeder andere… vorerst. Ich wachte um sieben Uhr morgens auf und ärgerte mich, dass sich wieder nichts tat. Ich war schon den vierten Tag über dem errechneten Geburtstermin, und hatte bis dato noch keine Anzeichen von Vorwehen oder ähnlichem.

Ziemlich genervt döste ich weiter und wurde dann um halb zehn wegen leichten wiederkehrenden Schmerzen im Nierenbereich munter. Ich dachte mir noch nicht viel dabei, und ging darauf ins Wohnzimmer um fern zu sehen. Die Schmerzen blieben und wurden immer regelmäßiger.

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Vorteile einer ambulanten Geburt

Hier findest du den kompletten Artikel mit Vor- und Nachteilen einer ambulanten Geburt.

Hier (Link folgt) geht es zum zweiten Teil-Beitrag: Nachteile einer ambulanten Geburt.

Eine ambulante Geburt ist eine Geburt im Krankenhaus, nach der du mit deinem Kind wieder nach Hause gehst, anstatt auf die Wöchnerinnenstation verlegt zu werden.

Eine ambulante Geburt ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Wie alles im Leben, hat auch eine ambulante Geburt Vor- und Nachteile. Welche für dich persönlich mehr wiegen, kannst natürlich nur du entscheiden.

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Medizinische Voraussetzungen für eine Hausgeburt

In Deutschland gilt prinzipiell die freie Wahl des Geburtsortes. Praktisch wird diese aber eingeschränkt: Wenn du nicht allein gebären willst, sondern in Zusammenarbeit mit einer Hebamme, dann darf diese Hebamme dich nur unter bestimmten Voraussetzungen bei einer Hausgeburt begleiten bzw. wird dir, selbst wenn es rechtlich möglich wäre, von einer Hausgeburt abraten.
Diese medizinischen Voraussetzungen für eine Hausgeburt sind:

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