Umfeld

Das Problem, das nur Frauen haben — und auch die nur selten

Alle Menschen wurden geboren. Wir haben also alle zumindest diese Geburtserfahrung. Die meisten wissen über ihre eigene Geburt sehr wenig. Und die meisten interessiert das Thema dann auch nicht mehr groß — bis es aus medizinischen oder persönlichen Gründen wieder ins Leben tritt.

Bei rund der Hälfte der Bevölkerung steht außer Frage, dass sie irgendwann Kinder gebären. Klar, der durchschnittliche Mann hat keine Gebärmutter.

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Toni [in English]: long on and off, then quick as a shot

This is the story of my second birth.

I went and hopped in the bath at about 1pm because I’d been having sporadic contractions for the last 24 hours on and off and had a bit of lingering back pain from it.

When I was in there they finally got into a bit of a pattern so I thought I’d relax, wash my hair a bit, be chill. My mum took my first-born, who was 20 months old at the time, for her lay down.

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Sternenkinder

„Die wie vielte Schwangerschaft ist das denn?“ – „die Vierte.“ – „ach, ich dachte, du hast „nur“ zwei Kinder?“ – „Ja, und ein Sternenkind.“ Pause. Stille. Unangenehme Stille.
Version 1: „Oh, das tut mir leid.“
Version 2: „Ein was?“

Die meisten Menschen lernen erst, was ein Sternenkind ist, wenn sie oder Menschen in ihrer engeren Umgebung davon „betroffen“ sind.

Wikipedia definiert Sternenkinder wie folgt:

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Uschis Zwillinge

Die medizinische Vorgeschichte

Ich werde ein bisschen ausholen, weil das bei uns alles nicht so einfach war. Mein Mann Sascha und ich wollten schon immer Familie — und gerne eine große. Wir haben beide dafür unseren Job bei der Bundeswehr gekündigt und nochmal komplett umgesattelt weil wir beide die Meinung hatten, Bundeswehr und Familienplanung nicht so kombiniert zu bekommen, wie wir uns ein Familienleben vorstellen.

Das hat alles super geklappt. Dann wollten wir erst ein bisschen arbeiten gehen, wir dachten ja, wir hätten noch ewig Zeit. Vor zwei Jahren ist dann bei mir ganz überraschend ein riesengroßer Tumor am Eierstock festgestellt worden. Das war ein Schock. Innerhalb einer Woche stand unser Leben voll auf dem Kopf; ich war plötzlich schwerkrank und es hieß, der Tumor habe so viel kaputt gemacht — wir sollten uns von unserem Kinderwunsch trennen.

Geschwister-Serie: Pferd, Seelöwe, Elefant — Geburtsvideos auch für Kinder

Vielleicht kennt ihr das. Mama erwartet wieder ein Baby. Und die größeren Kinder haben tausende Fragen und Wünsche dazu. Eine davon könnte sein:

Ich möchte auch mal eine Geburt sehen!

Tja. Für die meisten kleinen Kinder wird es wohl noch eine ganze Weile dauern, bis sie bei einer Geburt dabei sind. Wenn die Mama ihr Kind im Krankenhaus gebiert, steht das fest; aber auch bei Geburtshaus- oder Hausgeburten wollen viele Mütter ihre Kinder nicht dabei haben.

Es bleiben also Bücher mit Geschichten und Bildern; und es bleiben Videos.

Es gibt schöne Videos von Geburten — sowohl im Krankenhaus als auch außerhalb, stehend, liegend, im Wasser, Zwillings- und Beckenendlagegeburten (dazu später mehr)… Vielleicht findest du diese Videos trotzdem nicht passend für dein Kind.

In diesem Fall habe ich noch einen anderen Vorschlag für dich: Schau doch einfach mit deinem Kind Videos von Tiergeburten!

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Das Kind, das ich nur kurz begleiten durfte — Geschichte meiner Fehlgeburt

Ich habe Zeit und mehrere Anläufe gebraucht, die Geschichte meiner Fehlgeburt aufzuschreiben. Sie ist nicht schön, sie ist nicht allgemein gültig, aber sie soll dennoch einen Platz auf diesem Blog haben — genauso, wie #3 auch einen fest Platz in meinem Herzen hat.

In dem Beitrag tauchen die Begriffe Sternenkind und Regenbogenkind auf. „Sternenkind“ bezieht sich auf tot geborene Kinder, „Regenbogenkind“ auf lebend geborene Kinder nach einer Fehlgeburt oder Totgeburt. Einzelne Definitionen findest du zum Beispiel auf Wikipedia Sternenkind oder in meinem Beitrag dazu und Urban Dictionary (auf Englisch) Rainbow Child.

„Die Nacht wäre es doch wert, wenn daraus ein Kind enstehen würde..“, sagte ich, Mitte Januar, noch zu meinem Mann. Vom Zeitpunkt her kam es ungefähr hin. Und dann, während ich einfach im Büro saß und arbeitete, spürte ich wenige Tage später ein charakteristisches Ziehen im Unterleib. Nein, nicht die Ankündigung der Regelblutung. Die Einnistung der Eizelle. Es hatte also geklappt.

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Sam (in English, no photos): There, back, and there. Ups, downs, and an intact water sac

Sam’s story is full of ups and downs. She is a determined mom. She wants the birth circumstances to be how she likes them. Some people with medical background make that very hard for her; others are helpful. And, of course, the birth system also plays a role in there, forbidding the midwife to do a home-birth.

Luckily, Sam, her midwife and her partner are all determined to make baby’s birth happen with as little intervention as possible. And, as Sam concludes: It did not go like she wanted, but it was still perfect. 

Read a story of multiple car rides and a crowning with an intact water sac!

SPOILER: Sam shows us pictures some of you might find disturbing, as they show the process of birthing in a very detailed way. This is the „censored“ version of the story. If you want to see the photos, pleace click here.

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„Bei mir war alles so schrecklich“

Wenn du als Frau mit Babybauch unterwegs bist, scheint das für manche andere Frauen genügend Anlass zu bieten, von ihren eigenen Geburten zu erzählen.

Oder vielleicht hast du tatsächlich gefragt — „wie war es denn bei dir so?“

Im besten Fall sind einige schöne Geburtsgeschichten dabei – von Klinikgeburten (wie Corinnas), von Geburtshausgeburten (wie Claudias), von Hausgeburten mit Hebamme (wie Laras) oder von Alleingeburten (wie Marys).

Dann machen dir diese Geschichten hoffentlich Mut, lassen dich zuversichtlich auf deine eigene Geburt blicken und entlocken dir Detailfragen („welche Einlagen hast du für den Wochenfluss genutzt?“).

Oder du hörst traumatische Geburtsgeschichten, mit vielen Dingen, die schief gelaufen sind. (Oder zumindest Geschichten, die du so nicht erleben willst.)Weiterlesen »„Bei mir war alles so schrecklich“

„Nein, das Baby ist noch nicht da. Hört auf, zu nerven“

Wir freuen uns auf den Nachwuchs! Und natürlich wollen alle auch immer wissen, wann es denn so weit sein wird. Die allermeisten von uns haben in ihrem Mutterpass einen errechneten Geburtstermin — mit Stempel von der Hebamme oder der gynäkologischen Praxis.

Und die allermeisten von uns geben diesen errechneten Termin auch großzügig bekannt — zumindest beim ersten Kind.

In manchen Situationen ist das nötig, Weiterlesen »„Nein, das Baby ist noch nicht da. Hört auf, zu nerven“