Geburtsgeschichten-Adventskalender 2023: Bist du dabei?

Auch 2023 gibt es auf Ich Gebäre wieder einen Adventskalender mit Geburtsgeschichten. Damit die Adventszeit dennoch nicht noch trubeliger wird, starten die Vorbereitungen schon jetzt!

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Um denjenigen gerecht zu werden, die sich mit den Worten „Frau“ oder „Mutter“ nicht identifizieren können, obwohl in ihrer Geburtsurkunde „weiblich“ steht, habe ich mich dazu entschlossen, in diesem Beitrag „Mutter“ und „Frau“ jeweils mit dem Inklusionssternchen zu versehen. Ihr werdet also Frau* oder Mutter* lesen. Geschlechtergerechte und inklusive Sprache ist mir ein Herzensthema, allerdings ist (meine persönliche und die gesellschaftliche) Entwicklung dazu noch lange nicht abgeschlossen. Mal sehen, wie ich es in Zukunft angehe. Mehr zum Thema liest du unter anderem hier: Sollte ein Geburtsblog geschlechtsneutral sein, Gebären wie eine Feministin und Sex, Gender, Geburten und die deutsche Sprache.

Adventskalender mit Geburtsgeschichten 2023

Ja, ich weiß: Noch ist es September. Doch ehe wir uns versehen, haben wir wieder Dezember. (Letztes Jahr habe ich im Oktober angefangen, dann bekam ich Corona und es war wieder alles stressig. Also fange ich dieses Jahr im September an…)

Im Dezember steht die nächste Ausgabe des Geburtsgeschichten-Adventskalenders an. Den Geburtsgeschichten-Adventskalender nutzen wir, um zu zeigen, wie vielfältig Geburten sind. Ich möchte auch in diesem Jahr wieder 24 Geschichten veröffentlichen von Frauen*, die ihre Geburtserfahrungen erzählen. Denn jede einzelne Geburtserfahrung ist es wert, erzählt zu werden. Und jede Geburtserfahrung kann wertvoll für eine andere Frau* sein. Deshalb freue ich mich, wenn auch du dich entscheidest, deine Geburtsgeschichte zu teilen und im Rahmen des Kalenders zu veröffentlichen.

Bild von congerdesign

Warum gerade als Adventskalender?

An Weihnachten feiern wir die Geburt Jesu Christi. In der christlichen Tradition steht dabei die „Ankunft des Herrn“ im Mittelpunkt: Jesus, der Erlöser. Maria und ihre Geburtserfahrung ist dabei eher Mittel zum Zweck. Dabei ist doch klar: Jesus konnte laut Bibel ohne leiblichen Vatermenschen zur Welt kommen. Aber es brauchte eine Frau, die ihn austrug. (Im Gegensatz zur Geschichte von Adam und Eva…) Maria ist dennoch bloß das Gefäß, das Mittel zum Zweck. Nötig? Ja. Im Mittelpunkt des Geschehens? Nein. Schade, oder? Das dachte ich mir zumindest 2019, als ich einfach eine Geburtsgeschichte für Maria geschrieben habe.

Und in jedem folgenden Jahr dachte ich mir: Es gibt so viele Adventskalender. Und kein einziger geht auf Geburten ein. Wir feiern das Kind, nicht die Geburt. Also setzte ich 2020 erstmals ein Gegengewicht und veröffentlichte im Geburtsgeschichten-Adventskalender an jedem Tag eine Geburtsgeschichte.

2021 und 2022 habe ich die Aktion dann wiederholt.

Und dieses Jahr folgt die vierte Edition.

Der Kalender soll ein Gegengewicht bilden zu all den oberflächlichen Kalendern, die uns in dieser Zeit so begegnen. Süßes haben wir schon genug. Dinge, die kosten, sind auch viel zu viel im Umlauf.


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Der Geburtsgeschichten-Adventskalender bildet dazu einen Gegenpol: Jede Geschichte ist eine wunderbare Liebesgeschichte. Jede Geschichte zeigt die Kraft und das Vertrauen der Mutter* in ihr Kind. Jede Geschichte macht deutlich: Geburt ist einzigartig. Geburt ist ein Kraftakt. Geburt ist unberechenbar. Und Geburt ist ein Teil unseres Lebens, über den wir viel mehr sprechen sollten als wir das im Alltag so tun.

Bild von Gundula Vogel

Also gibt es 2023 die vierte Ausgabe des Geburtsgeschichten-Adventskalenders.

Wo finde ich die bisherigen Geburtsgeschichten-Adventskalender?

Alle Beitrage zum Geburtsgeschichten-Adventskalender 2020 findest du hier.

Und zur Übersicht über den Geburtsgeschichten-Adventskalender 2021 gelangst du hier.

Alle Geschichten vom letzten Jahr findest du hier.

Wie kann ich die Geburtsgeschichten des Adventskalenders 2023 lesen?

Die Geschichten erscheinen jeden Tag um 8 Uhr hier auf dem Blog. Du kannst also einfach über die Startseite bis zum Punkt „neuste Blogbeiträge“ scrollen und siehst sie dort.

Wenn du lieber erinnert werden möchtest, kannst du dich ganz einfach unten in die Adventskalender-Liste eintragen. Diese ist nicht mein normaler Newsletter (der kommt normalerweise einmal pro Woche; manchmal zweimal). Die Liste ist nur für den Adventskalender und endet nach dem Advent automatisch.

Du erhältst jeden Tag eine Erinnerung an die neue Geschichte. Und du nimmst damit auch an allen Adventsverlosungen teil!

Deine tägliche Mail zum Adventskalender

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Der Geburtsgeschichten-Adventskalender 2023

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Wir verwenden Brevo als unsere Marketing-Plattform. Wenn Sie das Formular ausfüllen und absenden, bestätigen Sie, dass die von Ihnen angegebenen Informationen an Brevo zur Bearbeitung gemäß den Nutzungsbedingungen übertragen werden.

Wie kann ich mich melden, dass ich meine Geschichte auch im Adventskalender veröffentlichen möchte?

Am einfachsten geht das über das Formular hier unten. Alternativ kannst du mir auch eine Mail schreiben an meine@geburtsgeschichte.de

(Falls das Formular nicht richtig angezeigt wird, kannst du es hier in einem neuen Fenster öffnen.)

Welche Voraussetzungen gibt es für die Veröffentlichung?

Ich freue mich, dass du deine Geburtsgeschichte mit uns im Rahmen des Adventskalenders teilen möchtest. Im Kalender finden sich ganz unterschiedliche Geschichten:

Spontangeburten, Kaiserschnitte, spontan-operative Geburten (also zum Beispiel mit einer Saugglocke).

Lange Geburten, kurze Geburten.

Geschichten in Form eines Tagebucheintrags und Geschichten in Form eine Briefs.

Geschichten, die schon zwanzig Jahre (oder noch mehr) alt sind und Geschichten von diesem Jahr.

Geburten, die abliefen wie im Drehbuch. Und Geburten, deren Ablauf ganz anders war, als wir uns das gewünscht hätten.

Geburten, bei denen Mutter und Kind gesund blieben und Geburten, bei denen nicht alles glatt lief.

Und ja, auch Geburten, die mit dem Verlust eines Lebens endeten haben Platz im Kalender.

Denn all diese Geschichten verbindet die Liebe, die wir für unsere Kinder empfinden.

Format, Länge, Orthografie, Interpunktion

Der Adventskalender ist dazu gedacht, bereits geschriebene Geschichten zu veröffentlichen. Ich veröffentliche den Text so, wie du ihn mir schickst — allerdings behalte ich mir vor, Rechtschreibung und Zeichensetzung gegebenenfalls zu korrigieren. Außerdem kann es sein, dass ich Zwischenüberschriften einfüge, damit er auch online besser lesbar ist.

Am liebsten mag ich Zuschriften direkt im E-Mail-Text. Word-Dateien sind auch noch gut zu händeln. PDF-Texte sind dagegen recht viel Aufwand, weil ich da jeden Zeilenumbruch wieder händisch löschen muss.

Wenn du deine Geschichte bisher „nur mal schnell runtergetippt“ hast, kann es sein, dass ich die Veröffentlichung im Rahmen des Kalenders nicht stemmen kann, weil der Bearbeitungsaufwand zu hoch wäre. Selbstverständlich melde ich mich in diesem Fall bei dir.

Das Rechtliche

Selbstverständlich behältst du alle Rechte am Text. Du bist der*die Verfasser*in und du kannst mir jederzeit Bescheid geben, dass ich den Text wieder löschen soll.

Vor der Veröffentlichung schicke ich dir außerdem auch noch eine passwortgeschützte Version, die du dann nochmal lesen kannst. Erst, wenn alles passt, geht der Text online.

Eine anonymisierte Veröffentlichung ist selbstverständlich auch möglich.

Fotos

Wenn du magst, kannst du auch gern Fotos schicken. Bitte beachte dabei die Rechte der abgebildeten Personen sowie des*der Fotograf*in.

Vorfreude & Verlosungen

Ja, es ist erst September. Aber: Hach, Leute, ich freue mich schon jetzt so dolle auf den Adventskalender! Aus dem vergangenen Jahr und über andere Kanäle habe ich jetzt schon die ersten vier Geschichten zusammen. Und sie sind so wunderbar — alle ganz unterschiedlich, alle einzigartig in ihrer Liebe.

Ganz besonders freue ich mich auch, dass es in diesem Jahr zusätzlich zu den Geschichten auch Verlosungen geben wird. Alle Details dazu erhältst du per Mail.

Macht gerne mit und teilt diese Idee mit Menschen, die ebenfalls ein paar wunderbare Geschichten in der Adventszeit brauchen können!

Herzliche Grüße,

Katharina

Neuigkeiten per E-Mail

Alle Geschichten im Adventskalender 2023

An dieser Stelle werde ich alle bereits veröffentlichten Geburtsgeschichten des Adventskalenders 2023 auflisten. Aus technischen Gründen kann das ein paar Tage dauern. Du findest aber auch alle Geschichten hier.

  1. Michèle: Elisas Hausgeburt
  2. Lea: Beckenendlagengeburt nach erfolgloser Äußerer Wendung
  3. Manon: Hausgeburt von Claire
  4. Sarah: Hausgeburt von Max Benedikt
  5. Barbara: Ungewollter Kaiserschnitt
  6. Wanda: 103 Stunden Geburt
  7. Anna: Anouks Geburt im Geburtshaus mit Notfallverlegung
  8. Anne: Kaiserschnitt nach Schwangerschaftsdiabetes und erfolgloser Einleitung
  9. Martina: 2 mal Kaiserschnitt, VGA2C, Hausgeburt
  10. Bea: Aufgeben ist nicht das Ziel
  11. Gerit: Im Krankenhaus gibt’s keine Decken
  12. Verena: Persönlichkeitsentwicklung hoch Drei
  13. Julias Sternenkind: Geburt zuhause
  14. Marion: Loreley wurde tot geboren
  15. Maranda: Today my baby will be born
  16. Natalie: Hausgeburt einer Sternenguckerin
  17. Natalie: Mit Kaiserschnitt im Reinen
  18. Magdalena: Hingabe an den weiblichen Körper
  19. Sabine: versöhnliche Krankenhausgeburt nach außerklinischen Geburten
  20. Patricia: Hausgeburt im Wasser oder an Land?
  21. Stefanie: Dominik lebte nur fünf Tage
  22. Melissa: Wenn das Körpergefühl verschwindet
  23. Laura: Alleingeburt nach Kaiserschnitt
  24. Tanja: Der Kreislauf der Natur
  25. Bonus: Maria: Ungeplante Alleingeburt

Alle Verlosungen

Wenn du an den Verlosungen teilnehmen willst, abonnier meine tägliche Adventskalender-Mail (siehe unten). Darin erfährst du jeweils, wann welche Aktion läuft und wie du teilnehmen kannst.

Katharina Tolle

Wie schön, dass du hier bist! Ich bin Katharina und betreibe seit Januar 2018 diesen Blog zu den Themen Geburtskultur, selbstbestimmte Geburten, Geburtsvorbereitung und Feminismus.

Meine Leidenschaft ist das Aufschreiben von Geburtsgeschichten, denn ich bin davon überzeugt, dass jede Geschichte wertvoll ist. Ich helfe Familien dabei, ihre Geschichten zu verewigen.

Außerdem setze ich mich für eine selbstbestimmte und frauen*-zentrierte Geburtskultur ein. Wenn du Kontakt zu mir aufnehmen möchtest, schreib mir gern!

Foto von Katharina

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