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Jeden Mittwoch um 8 Uhr erscheint auf Ich Gebäre ein neuer Blogbeitrag rund um Geburtsgeschichten, Informationen rum um die Geburt, Buchrezensionen, Gedankenschnipseln zur Geburtskultur, politischen Entwicklungen im Bereich der Geburtshilfe und anderen Themen rund um die Geburt.

Du findest hier die Blogbeiträge von neu (oben) nach alt (unten). Du kannst aber auch nach Kategorien stöbern:

Geburtsgeschichten

Lies hier alle Geburtsgeschichten, die ich auf dem Blog veröffentlichen durfte.

Geburtskultur

Geburtskultur umfasst vieles: Wie sprechen wir über Geburt? Was sagt das Gesetz? Welche Rechte haben wir? Zu den Beiträgen zur Geburtskultur.

Geburtsvorbereitung

Foto: Chayene Rafaela

Wenn du gerade schwanger bist, willst du dich auf die Geburt deines Kindes gut vorbereiten. Hier findest du Infos zur Geburtsvorbereitung.

Eine Liste der meistgelesenen Beiträge findest du hier.


Alle Blogbeiträge von neu nach alt


Besuch nach der Geburt

Für die meisten Schwangeren ist es so: Sie fiebern der Geburt ihres Kindes entgegen. Oder sie fürchten sich davor. Auf jeden Fall machen sie sich für die Zeit danach vielleicht Gedanken ums Stillen, um Windeln, um ihren Körper… Aber vermutlich wenig um den Besuch nach der Geburt ihres Kindes.

Klar, wir wollen unseren Lieben unser neues Familienmitglied zeigen. Wir sind schließlich stolz darauf! Um so enttäuschender ist es deshalb, wenn der Besuch nach der Geburt im Chaos endet.

Ich erinnere mich noch gut an die Geburt unseres ersten Sohnes, und an die zwei Tage danach. Unser Sohn war nach einer schwierigen Geburt nachts zur Welt gekommen. Vormittags gingen wir nach Hause. Mein Mann hatte für den Tag darauf (also den 2. Lebenstag des Säuglings) seine Kollegin zum Frühstück eingeladen. Die Idee war gar nicht so schlecht: Sie bringen frische Brötchen mit; den Rest haben wir zu Hause.

Blöd nur: Als es an der Tür klingelte, schlief mein Mann tief uns fest. Ich war wach, ungekämmt, ungewaschen, glücklich, und stillte. Ich hatte nicht auf dem Schirm, dass Besuch kommen sollte. Wer weiß, vielleicht war es die Stilldemenz?

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Doula vs. Hebamme? Ergänzen statt Ersetzen

Vor ein paar Wochen war Welt-Doula-Woche. Ich postete dazu auf Facebook einen „Dank an alle Doulas“. Eine entsetzte Leserin schrieb mir daraufhin zurück, dass sie es ganz schrecklich finde, dass die professionelle Geburtshilfe nun auf Doulas ohne medizinischen Hintergrund ausgelagert werde. Es sei zwar gut, dass Frauen immerhin Doulas hätten (die sie allerdings selber bezahlen müssten), aber eigentlich müssten Hebammen doch den Job übernehmen und das eigentliche Problem sei deshalb, dass der Hebammenberuf immer weiter ausgehöhlt würde.

Diese Antwort hat mich dazu gebracht, hier eine Klarstellung zu formulieren:

Doulas ersetzen nicht die Hebammen.

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Rosie [in English]: harmony at home with preparation and faith

Rosie erzählt ihre Hausgeburt mit Mann, Hebamme, Doula und älterem Geschwisterkind. Sie beschreibt ihre Vorbereitung, ihren Glauben und das Wunder der ersten Minuten.- 
I have found it quite difficult to write my birth story. Not because it was traumatic and I don’t want to re-live it; quite the contrary. I had a beautiful, amazing birth, and this is the reason I find it difficult to write. Because people don’t want to hear about it. It seems that, in our culture, it is fine and normal to relate negative stories of births that have not gone according to plan, but no one seems to be telling the stories of empowering, uplifting births that were what the mother was hoping and believing for.
I don’t write this to skite or because I think I am better than anyone else. I don’t write this to make anyone feel badly about their own experience. I write this because everyone has a birth story, every birth story is beautiful and unique, and mine happens to be a very positive story that I believe deserves to be told.
My Braxton Hicks contractions had been getting stronger over the last few weeks of the pregnancy — about a week before the birth I thought I was in labour for sure. I even called the midwife, filled the pool and got the camembert out to celebrate! Well the contractions stopped before bedtime. I had to buy more camembert.

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Trudy (in English): Water breaking with Yehova’s Witness at the door

Our son Fox Eros freebirthed at home on 03/04/18, arriving Earthside at 8.15pm, at 40+2 weeks gestation

A Witness for the start

I was awoken to my waters leaking at 4.45am, and lay in bed for a couple of hours as they continued to trickle. I then got up and my husband took the day off work and ran some errands as I tidied around. At 11.05am they full on broke, Hollywood style! (Just as a Jehovahs Witness knocked on the door! My husband was trying his best to politely get rid of her as fast as he could as I’m stood in the hallway behind him, trousers round my ankles with fluid still pouring down and pooling all around me- ðŸ˜‚)

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Sternenkinder warten im Himmel auf dich

Diesen Text habe ich in einem Forum als „Fundstück“ ohne Quellenangabe gefunden. Wenn du weißt, von wem der Text stammt, gib mir bitte Bescheid!

In dem kurzen Dialog erklärt Gott einem Engel, warum manche Familien Sternenkinder empfangen und wie er sie dafür belohnt.

Der liebe Gott ging seiner täglichen Arbeit- nach und schickte neue Kinder auf die Welt. Ein Engel half ihm bei der Auswahl und der- liebe Gott wählte sehr sorgfältig aus, welche Kinder zu welchen Eltern passten.

Gott: Zur Frau Müller schicke ich den- Buben, der ist sehr lebendig und Frau Müller hat nicht viel Geduld. Das wird sie lernen- müssen. Beide werden in diesem Leben lernen,- Ruhe füreinander zu finden, auch wenn es- nicht immer einfach wird.

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Geburt Nummer drei von Sylvia – Vanessa: aller guten Dinge sind drei

Geburt Nummer drei ist die Geschichte von Sylvias 3. Geburt.

Über ihre erste und zweite Geburt kannst du hier lesen:
Sylvia: 1/3: Angelika: Erstmal putzen
Sylvia 2/3: Nadine: Die körpereigene Geburtsvorbereitung

Samstag, 16.12.2005 – mein Mann und ich saßen abends um 23 Uhr beim Fernsehen — und dann hat sich Vanessa mit einer Schmierblutung angekündigt.

Da ja meine vorhergehenden Geburten relativ schnell von statten gingen, fuhren wir ins Krankenhaus.

Dort war natürlich alles ruhig. Die Krankenschwester war eine ganz Liebe. Nach der Erstuntersuchung behielt sie mich sicherheitshalber im Kreißzimmer.

Meine Wehen spürte ich wieder mal Richtung Po — ich kannte nicht das Gefühl eines „harten“ Bauchs durch die Wehen.

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Selbstbestimmt gebären – Subjekt statt Objekt

In diesem Beitrag beschäftige ich mich mit der Frage, wie wir es schaffen können, dass die Gebärenden Subjekte ihres Handelns sind — anders ausgedrückt: Frauen sollen selbstbestimmt gebären, mit Unterstützung, wo sinnvoll, weil sie es selber können.

Vor einiger Zeit griff Spiegel Online das Thema von Hausgeburten auf. (Den vollständigen Artikel kannst du hier nachlesen.) Der Bericht beginnt mit folgendem Untertitel:

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Vorbereitung auf die Geburt – dank ihr ging alles glatt – Tina & Adrien

Tina und Adrien berichten, wie gut ihnen die Vorbereitung auf die Geburt tat.

Auf das sanfte Geburtserlebnis unseres Sohnes Luan Elias sind wir unglaublich stolz und sehr dankbar dafür. Wir würden alles nochmals genau so machen.

Wir waren in Biel im Geburtshaus. Unsere Hebamme hielt sich sehr dezent im Hintergrund — wie wir es besprochen hatten.

Den größten Teil der Geburt durften wir im Wasser erleben, kurz vor der Austrittsphase haben wir uns den neuen Umständen angepasst und unseren Sohn im Mayahocker zur Welt gebracht.

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Das Trauma nach der Geburt – Christine

Christine schreibt von ihrer unkomplizierten Geburt, der Sehbehinderung ihrer Tochter und von den Schuldgefühlen, warum nach einer komplikationslosen Schwangerschaft und guten Geburt ihre Tochter nicht gesund ist. Das Trauma nach der Geburt, ihre Geburtsgeschichte:

28 Jahre lang frage ich mich, warum meine erste Tochter nach einer ganz normalen Schwangerschaft und Geburt dann doch sehbehindert auf die Welt gekommen ist.

Die Verbindung zum Vater dieses Kindes war schon vorher problematisch, eine frühe Fehlgeburt war vielleicht ein Zeichen dafür, es zu lassen. „Jetzt gleich nochmal“,- sagte damals mein Frauenarzt und selbstverständlich war ich mehr als bereit dazu. Es klappte auch bald wieder, ich bettete mich wie auf ein rohes Ei, damit diesmal nichts schief gehen konnte.

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